Polizei warnt vor gefälschten Bank-Mails

(Symboldbild Polizei: K. Weidlich)
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(ots) Mehrere Bürger im Einzugsbereich des Heilbronner Polizeipräsidiums bekamen in den vergangenen Tagen digitale Post von Betrügern. Bei den Personen gingen Phishing-Emails ein, die aussahen, als würden sie von der Hausbank der Betroffenen stammen. Darin wurden die Empfänger aufgefordert, persönliche Daten auf einer Website einzugeben. Mit diesen Daten versuchten die Betrüger, Geld von den Konten ihrer Opfer zu überweisen.

Die Polizei weißt daher erneut darauf hin:

  • Geldinstitute versenden keine E-Mails in denen Kunden zur Eingabe persönlicher Daten im Internet aufgefordert werden – auch nicht, um der Sicherheit willen.
    • Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben. Überprüfen Sie die Adressleiste in Ihrem Browser. Bei geringsten Abweichungen sollten Sie stutzig werden.
    • Klicken Sie niemals auf den angegeben Link in der übersandten E-Mail. Versuchen Sie stattdessen, die in der E-Mail angegebenen Seiten über die Startseite Ihrer Bank zu erreichen (ohne diese in die Adresszeile einzutippen).
    • Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail, per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank.
    • Übermitteln Sie keine persönlichen oder vertraulichen Daten (bspw. Passwörter oder Transaktionsnummern) per E-Mail.
    • Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link). Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien.
    • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Online-Banking-Anwendung Ihres Kreditinstituts an. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, beenden Sie die Verbindung und kontaktieren Sie Ihre Bank.
    • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing/

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