Schefflenz erhält ADAC Radservice-Station

Schefflenz erhält ADAC Radservice-Station
Schefflenz erhält ADAC Radservice-Station

(Foto: pm)

Gelbe Säule mit Werkzeug und integrierter Luftpumpe ermöglicht Reparatur

Schefflenz. (pm) Sie steht am Gerätehaus der Feuerwehr Mittelschefflenz und damit direkt am überregional bekannten Schefflenztal-Radweg: die neueste ADAC Radservice-Station. Es ist die insgesamt 46. gelbe Säule im Gebiet des ADAC Nordbaden und gleichzeitig die letzte, die in diesem Jahr in Betrieb genommen wird. Am Dienstag wurde die Radservice-Station von Bürgermeister Raphael Hoffmann, Harry Wansner und Jan Froede, den Vorsitzenden des ADAC Ortsclubs MSC Schefflenz e.V., sowie Robin Müller, Syndikus des Mobilitätsclubs, offiziell eingeweiht. Die Station steht für alle – egal ob ADAC Mitglied oder nicht – und rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung. Die auffällig gelbe Säule ist ausgerüstet mit diversen Werkzeugen sowie einer Luftpumpe und ermöglicht die eigenständige Reparatur des Fahrrads, Kinderwagens oder Skateboard. Die Initiative zur Errichtung kam dabei vom MSC Schefflenz um Jan Froede, der die Station auch in Eigenregie aufgebaut und installiert hat.

Bürgermeister Raphael Hoffmann über das neue Angebot in seiner Gemeinde: „Das Fahrrad gewinnt auch im ländlichen Raum immer mehr an Bedeutung – als Verkehrsmittel ebenso wie für Sport und Freizeit. Die neue ADAC Radservicestation bietet bei kleinen Pannen schnelle Hilfe zur Selbsthilfe und macht Schefflenz ein Stück fahrradfreundlicher. Dafür herzlichen Dank an den MSC Schefflenz und den ADAC.“

Dass die Radservice-Stationen des ADAC aber nicht nur Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern weiterhelfen können, zeigt das Beispiel von Jan Froede ganz hervorragend. Froede sitzt im Rollstuhl und ist als Parasportler im Para-Triathlon Deutscher Meister. Es sei schon länger sein Wunsch gewesen, eine solche Station in Schefflenz zu haben, die die Mobilität aller stärkt. Auch konkret für ihn selbst stellt die ADAC Radservice-Station einen Mehrwert dar: „Als Rollstuhlfahrer wäre ein platter Reifen oder eine lockere Schraube eine große Einschränkung. Die Möglichkeit zu haben, sich selbst zu helfen, gibt mir Sicherheit.“ Der ADAC Nordbaden gebe hier allen die Möglichkeit, mobil zu bleiben. „Gemeinsam mit unserem Ortsclub und der Gemeinde kümmern wir uns zukünftig darum, diese Chance in eine Garantie zu verwandeln, indem wir uns um den Erhalt der Radservice-Station kümmern.“

Auch für den ADAC Nordbaden ist die 46. Station im Verbreitungsgebiet ein Zugewinn: Robin Müller, Syndikus des Mobilitätsclubs: „Dass wir mit unserem Angebot nicht nur Radfahrerinnen und Radfahrer erreichen können, sondern auch Menschen mit Mobilitätseinschränkung, freut uns sehr und macht uns stolz. Mobilität betrifft alle, das möchten wir stärken. Über die Initiative von Jan Froede und seinem MSC Schefflenz haben wir uns deshalb sehr gefreut. Ihm und der Gemeinde um Bürgermeister Raphael Hoffmann gilt unser Dank.“

Die ADAC Radservice-Stationen werden in der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH in Eschweiler hergestellt und verfügen neben einer Aufhängevorrichtung für Fahrräder über eine Luftpumpe, Skateboardtools und die wichtigsten Werkzeuge für Reparaturen am Zweirad. Ein QR-Code führt direkt zu Schritt-für-Schritt Anleitungen und Erklärvideos für die gängigsten Fahrradreparaturen. Eine Übersicht über alle ADAC Radservice-Stationen in Deutschland ist unter www.radservice-station.de zu finden.

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