Harter Kampf wird nicht belohnt

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Ersatzgeschwächte Neckarelzer Handballer unterliegen der SG Schozach/Bottwartal mit 26:27

(mb) Als „weniger gut“ konnte man die Voraussetzungen der ersten Mannschaft für die Partie bei der SG Schozach/Bottwartal beschreiben, waren doch gleich vier Spieler verhindert. Während dem Aufwärmen mussten dann auch noch L. Halder und D. Deschner mitteilen, dass sie nur bedingt einsatzfähig sind. Folglich war Trainer Pejic zum Improvisieren gezwungen.

Der Start verlief aus Neckarelzer Sicht dann sogar recht vielversprechend, konnte man doch gut in die Partie finden und bis zum 3:3 jeweils vorlegen. In der Folge machte sich jedoch die konsequente Manndeckung der SG gegen R. Filipovic bemerkbar, die keinen Spielfluss bei den PiranHAs aufkommen lies. Entsprechend wurde mit einer Auszeit reagiert, um Lösungen zu besprechen.

Leider verfehlte diese Maßnahme den eigentlichen Zweck und die Gastgeber konnten bis zur 13. Minute auf 4:7 aus Neckarelzer Sicht davonziehen. Eine Initialzündung für die HA war in der 15. Minute ein grobes Foulspiel der SG beim Stand von 5:8, welches die direkte Disqualifikation des SG-Spielers bedeutete. Aus der sich anschließenden Überzahl konnte man Kapital schlagen und auf 7:8 verkürzen.

Eine Auszeit der SG folgte und in einer weiteren Überzahlsituation war es R. Filipovic, der mit einem Doppelschlag die Führung für die HA erzielen konnten (10:9). Nun war es aber an der SG wieder zuzulegen und die Führung wechselte erneut. T. Rüdele im Tor konnte sich nun aber mehrfach auszeichnen und drei Tore in Folge von R. Weimann ebneten den Weg zur Halbzeitführung von 15:12.

Mit Beginn der 2. Halbzeit konnte man direkt einen weiteren Treffer nachlegen. Im Anschluss agierte der Angriff jedoch zu hektisch und lud die SG zu einfachen Gegenstößen ein. Eine Zeitstrafe gegen die HA in der 33. Minute tat dann ihr Übriges und in Unterzahl musste man die Gäste auf 18:17 herankommen lassen. Trainer Pejic reagierte mit seiner 2. Auszeit.

Als sich auch in der Folge keine Besserung einstellen wollte und in der 43. Minute die Gastgeber bereits wieder mit 20:22 in Führung lagen, folgte direkt seine dritte Ansprache. Mit dieser hatte er wohl den richtigen Ton getroffen, denn im weiteren Verlauf war wieder mehr Bewegung im Angriffsspiel der HA zu erkennen. Im Tor war es nun zudem M. Irouschek, der einige gute Paraden hatte. Darauf aufbauend gelangen drei Treffer in Folge, so dass man beim Stand von 23:22 wieder die Nase vorne hatte. Und auch zu Beginn der letzten zehn Minuten hatte man beim Stand von 25:24 noch alle Möglichkeiten.

Was folgte war jedoch eine torlose Phase von gut fünf Minuten auf beiden Seiten, in der die PiranHAs sich zwar einige sehr gute Abschlussmöglichkeiten erspielen, diese dann aber nicht nutzen konnten. Die nächsten Treffer sollten hiernach allesamt der SG gelingen, was diese mit 25:27 in Front brachte. Zwar stelle man nochmals den Anschluss her und versuchte mit einer Manndeckung zumindest den Ausgleich zu schaffen. Allerdings konnten die Gastgeber den Vorsprung über die Zeit retten.

Im Neckarelzer Lager hat man jetzt nur wenig Zeit den verlorenen Punkten nachzutrauern. Denn bereits in einer Woche wartet die nächste hohe Hürde, wenn der Topfavorit SG Degmarn/Oedheim auf die PiranHAs wartet. Dann allerdings wieder in der heimischen Pattberghalle, wo man auf zahlreiche Unterstützung hoffen kann.

Für die HA Neckarelz: Tobias Rüdele, Maximilian Irouschek (beide Tor); Robert Filipovic (9/5), Dominik Herbst (1), Simon Müller (1), Robin Jax (3), Michael Brauch (2), Till Ehrmann, Matthias Halder, David Jax, Dominik Deschner (2), Jonathan Bechtold, Lukas Halder (4), Rene Weimann (5)

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