Unions-Nachwuchs bekennt sich zu H-O-T

Hohenlohe/Odenwald/Tauber. (pm) Energiewende und Bürgerbeteiligung, das sind die Maximen der Zeit und gleichzeitig auch zwei der zentralen Themen für die Junge Union als größte politische Jugendorganisation in Baden-Württemberg „und unsere Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) macht es schon vor, wie sie gehen können“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Neckar-Odenwald, Mark Fraschka. Auch der Kreisvorsitzende des Jungen Union Main-Tauber, Andras Lehr, stimmt in diesen Tenor mit ein: „Dass unsere H-O-T, die erste Region in ganz Deutschland ist, die die Energiewende mit aktiver Bürgerbeteiligung gestalten will, macht uns stolz,“ so Lehr. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Hohenlohe, David Kappel: „Dies ist eine einmalige Chance und wird unsere Region weiter stärken.“ Die drei Kreisvorseitzenden der Jungen Union, die zusammen rund 1300 junge Politikinteressierte vertreten, bekannten sich am Rande des Landesparteitags der CDU ausdrücklich zur von der H-O-T vorbereiteten Gründung einer Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Regionalentwicklungsgenossenschaft Hohenlohe-Odenwald-Tauber.

Mit der Gründung einer „Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Regionalentwicklungsgenossenschaft Hohenlohe-Odenwald-Tauber“ schaffe die H-O-T die Möglichkeit einer aktiven Bürgerbeteiligung bei den Erneuerbare-Energien Projekten vor Ort. Die angestrebte Regionalentwicklungsgenossenschaft soll helfen regionale Projekte auf den Weg zu bringen. Nach einem erfolgreichen Anschub, sollen die Projekte dann von Gemeinden und Bürgern selbst weitergeführt werden.

„Wenn die technischen Voraussetzungen abschließend geklärt werden können, bietet die H-O-T den Bürgern hier eine große Chance. Die Wertschöpfung bleibt vor Ort und die Initiative der H-O-T ist ein Beispiel für das, was man in der Jungen Union unter moderner Wirtschafts-, Umwelt-, und Energiepolitik verstehe“, so Fraschka. Die Energiewende kann nur mit aktiver Einbindung der Bürgerinnen und Bürger gelingen, unterstrichen die Vertreter der beiden Kreisverbände.

Besonders freute man sich, dass im Rahmen der Bioenergie-Region H-O-T Vertreter aller gesellschaftlichen Gruppen, wie beispielsweise Banken, Bauernverbände, Kirchen und Fraktionen an einem Tisch sitzen. Mit dabei sind unter anderem auch der Alt-Landrat des Main-Tauber-Kreises Georg Denzer und der Alt-Bürgermeister von Seckach Ekkehard Brand „Die Energiewende in der Region kann nur gemeinsam gelingen“.
Mit der Energiewende in der Region und den konkreten Projekten vor Ort wollen sich die drei Kreisverbände der Jungen Union jetzt intensiver Auseinandersetzen und für eine aktive Bürgerbeteiligung werben.

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2 Kommentare

  1. (Un)Glaubwürdigkeit der Jungen Union

    Wie glaubwürdig ist die JU im Neckar-Odenwald und darüber hinaus? Stolz preist ein Männer-Trio
    von Kreisvorsitzenden eine Mini-GmbH mit 3 Buchstaben (HOT) an, welche Bioenergie-
    Technologien für sich pachtet, als hätte sie höchstpersönlich das Rad erfunden. Behauptungen wie
    „Die erste Region in ganz Deutschland, die die Energiewende mit aktiver Bürgerbeteiligung
    gestaltet.“ lassen nur erahnen wie tief die Abgründe der Ahnungslosigkeit im konservativen Lager
    sind. Denn Bürger waren seit jeher in Genossenschaften organisiert. Pioniere der Energiewende
    gibt es schon lange, nur wurden sie bis zum März 2011 belächelt und ignoriert!

    Apropos Atomkatastrophe: Wie glaubwürdig ist der Nachwuchs der CDU, die sich – bis heute –
    offiziell auf ihrer Homepage für den Beschluss vom 12.04.2008 „Laufzeitverlängerung von
    Kernkraftwerken und Wiedereinstieg in die Kernenergie“ einsetzt?

  2. Die grüne Angst ein Thema zu verlieren

    Sehr geehrter Herr Cotar,

    über ihren Leserbrief als Mitglied der Grünen bin sehr verwundert. Die Junge Union stellt sich offensiv hinter die erfolgreiche Initiative „H-O-T“ und geht immer noch von einem parteienübergreifenden Konsens aus. Anstatt darin jedoch übereinzustimmen oder zumindest stillschweigend zu akzeptieren, dass sich insgesamt 1300 junge Menschen für die Initiative der H-O-T und damit für alternative Energieformen begeistern, ernten wir von Ihnen ausschließlich polemische Kritik. Da die Grünen doch sicherlich noch für die Energiewende stehen, liegt der Eindruck nahe, dass sie ausschließlich von der Angst getrieben sind, durch die Bioenergie-Region H-O-T das vermeintliche Meinungsmonopol über das Thema „alternative Energien“ an einen politischen Mitbewerber zu verlieren. Wer von diesen Motiven getrieben ist, der(!) ist schlicht unglaubwürdig und sollte sich überlegen, ob er/ sie sein Mandat im Aufsichtsrat der H-O-T niederlegt.

    Im Übrigen, unsere Beschlüsse aus dem Jahr 2008, also von vor drei Jahren, stehen mit Absicht nach wie vor auf unserer Homepage – ich möchte Sie im Vergleich dran erinnern, dass es bis vor nur sechs Jahren es Grünen von Herrn Trittin noch untersagt wurde, gegen Castortransporte zu demonstrieren. Wir meinen es sei wichtig, dass sich die Jugendlichen auf unserer Internetseite möglichst umfassend auch über inzwischen überholte, aber eben einstmals reale, Forderungen, Ziele, Entwicklungen und Willensbildungsprozesse der JU informieren können. Das verstehen wir unter Transparenz und Bürgernähe – weder das Leugnen noch das Vergessen der eigenen Vergangenheit. Ich meine, eine solche Offenheit und Transparenz und evtl. auch eine damit verbundene Besinnung auf offensichtlich vergangene Ideale würde auch ihrer Partei sehr gut zu Gesicht stehen.

    Mark Fraschka, Mosbach

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