„Das Orakel von Seckach“ überreicht

von Liane Merkle

Bernd Scheubert (li.) überreicht Bürgermeister Thomas Ludwig „Das Orakel von Seckach“.

Seckach. Im Beisein einiger Kunstinteressierter, darunter Ehrenbürger Ekkehard Brand und Klinge-Dorfleiter Dr. Hans Cassar, überreichte der international bekannte Künstler Bernd Scheubert dieser Tage seine Trilogie „Das Orakel von Seckach“ an Bürgermeister Thomas Ludwig.

„Ich gebe damit eine sehr wertvolle Sache dahin, wohin sie gehört“, erläuterte Scheubert seine tiefe Verbundenheit zur Gemeinde Seckach, wo ihn viele Menschen jederzeit in seiner Arbeit, aber auch in Krisenzeiten unterstützt hätten. Sein Dank galt vor allem dem Kunstkenner Ekkehard Brand, der die Kunst mit breitem Bogen nach Seckach gebracht habe. Aber auch Dr. Hans Cassaar, der ihn inmitten einer Schaffenskrise vor vier Jahren zu einer großen Ausstellung im Bernhardsaal überredet, ihn mental getragen und damit unglaublich motiviert hatte.


In der Vorbereitungszeit zu dieser Ausstellung sei auch – inspiriert durch den Neubau des Seckacher Rathauses – die Trilogie „Orakel von Seckach“ entstanden, das die Gemeinde am Morgen, am Mittag und am Abend beschützen soll.

Der befreundete Thomas Knauf drückte seine Empfindungen zu diesem Werk in einem modernen Gedicht u. a. folgendermaßen aus: „will auch geben … die Liebe, die Freude, durch meine Bilder spreche ich zum Orakel. Schaffe Leben … will auch geben … die Liebe, die Freude, durch meine Werke und meine Stärke seid ihr.“

„Das sind die ersten Bilder, die außerhalb des Konzept der Architekten hier im Rathaus ihre Platz finden“, so Bürgermeister Thomas Ludwig, der dem Künstler für die großzügige Übergabe dankte. Wohl wissend, dass Bernd Scheubert bei diesem Werk maßgeblich durch den Baustil des Seckacher Rathauses inspiriert worden war und darum diese Exponate fast zwingend in das dazugehörige Gebäude einziehen müssen.


Am Ende der Übergabe erfuhren die Anwesenden, dass Bernd Scheubert sich derzeit auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Wirkens sieht. Er wurde auch von der neuen tunesischen Regierung zum „Tunis-Maler“ erklärt und wird im Oktober in Berlin im Rahmen einer von der Botschaft organisierten Vernissage seinen Tunesienkalender vorstellen.

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