Dumbocher Narren übernehmen die Macht

Dumbocher Narren uebernehmen die Macht

(Foto: Liane Merkle)

Donebach. (lm) Schon fast traditionell sind es die „Dumbocher Turmspatzenprinzessinnen“, die offiziell „das Zepter der Macht“ an ihre Nachfolgerinnen und deren „Prinzgemahl“  mit großer Wehmut weitergeben. So krönte auch in diesem Jahr die scheidende Lieblichkeit Marita I. Köhler die neue Prinzessin Melanie II. Stieber – und zwar mit Prosa und Krone – bevor der abdankende Regent der 5. Jahreszeit Alois I. Köhler der neuen Tollität Prinz Heiko I. Hemberger die Schlüsselgewalt übergab.




Wie es der Brauch erfordert, war dieser Zeremonie der Einmarsch von Ortsscheller Norbert Schnetz mit seiner großen Glocke, lautem Ruf „Bekannt-Machung!“ und seinem Siebenerrat mit Philip Scheuermann, Sebastian Repp, Martin Repp, Norbert Nesnidal, Hubert Halli, Manfred Schölch, Gernot Brenneis, Siegfried Walz und Michael Indra vorausgegangen. Dabei nutzten sie die heimische Kerweveranstaltung, um das örtliche Sportheim ins heimelige „Spatzennest“ für die neue Kampagne zu verwandeln, die unter dem Motto „Wie’s mesch is vokehrt“ steht. Wie immer sprechen bzw. singen sie ein wahres Wort gelassen aus und bilden die Grundlage für tolle Büttenreden.

Eingebettet war dieser Festakt natürlich in das Spatzenlied, das die Turmspatzen ab sofort wieder von allen Dächern pfeifen: „Turmspatz, lieber kleener Turmspatz. Wenn der kleene Spatz net wäre, wär die Faschenacht so leer“. Gelebte Dorffastnacht, besiegelt durch bewährtes Spatzenwasser und bezeugt durch das Dumbocher Narrenvolk, dem der Humor nun wirklich nicht ausgeht. Darauf ein dreimal kräftiges „Turm – Spatze!“

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