Ortschaftsrat Mudau blickt auf arbeitsreiches Jahr

Mudau. (lm) Die Mitglieder des Ortschaftsrates um Ortsvorsteher Klaus Erich Schork können mit Stolz auf ein erfolgreiches, aber auch arbeitsintensives Jahr zurückblicken. Deutlich wurde dies beim Rückblick des Ortsvorstehers im Rahmen der jüngsten öffentlichen Sitzung, bei der auch das harmonische und kooperative Miteinander zwischen der Bevölkerung, dem Ortschaftsrat, der Gemeindeverwaltung und Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger hervorgehoben wurde.

Eingangs der Sitzung wurde bemängelt, dass bei Beerdigungen der Versenkungsautomat derzeit nicht mehr genutzt werde. Im Bereich der Bauanträge hatte der Golfclub Mudau einen Antrag auf Errichtung einer Unterstellhalle für Elektrofahrzeuge gestellt. Mit einstimmigem Beschluss sprach sich der Ortschaftsrat dafür aus, schlug aber vor, dass das Pultdach an der Straßenseite leicht gebrochen werden sollte. Ebenfalls einstimmig wurde Eugen Friedel zum Stellvertreter des Ortsvorstehers bestimmt und die Termine für die im nächsten Jahr anstehenden Sitzungen sowie eine Betriebsbesichtigung und eine Begehung der Neuhofstraße festgelegt. Derzeit betrage die Zahl der Einwohner in Mudau 2138 und in der Gesamtgemeinde 4871 Personen, was einen Rückgang von 26 Einwohnern bedeutet.

Im Mittelpunkt des Jahresrückblicks stand das Thema „Windkraftanlagen“. Mit 9 von 10 Stimmen habe der Ortschaftsrat den Bau von Windkraftanlagen im Neuhof abgelehnt und dabei eine größere Bürgerbeteiligung an der geplanten und immer noch möglichen Umsetzung dieses Vorhabens gefordert. Als Grundlage für diesen Beschluss nannte man den Landschaftsschutz, Wildbestand, die Nähe zum Wohnbaugebiet und zum Golfplatz sowie die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Lärm und Schattenwurf.




Neben der Bearbeitung von Bauanträgen und Bauvoranfragen resümierte Ortsvorsteher Klaus Erich Schork den Ausbau der Langenelzer Straße und den Verbindungsweg zum Gartenweg, die im Ausbau befindlichen 16 neuen Bauplätze im Baugebiet „Brückengut“ und die Neugestaltung des Kinderspielplatzes. Weitere Hauptaugenmerke galten in diesem Jahr dem Friedhof, der Mudbachverdohlung, dem Ausbau der Schloßauer Straße, der Verlegung des Grillplatzes und der Planungsvorstellung bezüglich der Neuhofstraße. Im Rahmen einer Verkehrsschau wurde eine Erweiterung der 30 km-Zone erreicht und mit der Firma EDEKA habe man Gespräche geführt mit dem Ergebnis, dass der Bahnhof nicht verkauft wird, sondern das Gebäude erhalten bleiben soll.

Eckpunkte waren auch die Schulturnhalle, die Umgestaltung des Odenwaldstadions, Vorstellung des neuen Jahrbuches, Geschwindigkeitsmessungen, Telefonzellenabbau, Werbetafel am Kreisel, die Haushaltsanmeldungen und die Gemeindeobstversteigerung mit einem Erlös von 84 Euro.

Mit den örtlichen Vereinen wurden Veranstaltungstermine festgezurrt, das Ausschmücken des Brunnen am Alten Rathaus durch den Siedlerbund gelobt, sowie die gelungenen Veranstaltungen wie z.B. Laurentius-, Bauern- und Weihnachtsmarkt hervorgehoben. „Wir fordern die Änderung des Flächennutzungsplanes, so dass keine Windräder in den Neuhof gebaut werden dürfen“, betonte der Ortsvorsteher und ging auch auf die für den Haushalt 2013 angemeldeten Maßnahmen ein. So den Ausbau der Neuhofstraße, die Neugestaltung des Odenwaldstadions, die Überplanung des Friedhofes, Parkplatz in der Rumpfener Straße/Talstraße, Feldweg „Wörglesweg“ und die energetische Sanierung des örtlichen Kindergartens.

Bezüglich der Zukunft der Minigolfanlage will man demnächst mit dem Heimat- und Verkehrsverein Kontakt aufnehmen. 

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