Vier Projekte nach vorne gebracht

Johannes-Diakonie: Audi-Mitarbeiter arbeiten einen Samstag lang für den guten Zweck  

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(Foto: pm)

Mosbach/Schwarzach. (pm) Beim Audi-Freiwilligentag haben sich Mitarbeitende des Autoherstellers einen ganzen Samstag lang in den Dienst der guten Sache gestellt und bei der Johannes-Diakonie Mosbach an vier Projekten gearbeitet.

Am Standort Mosbach überdachte ein Audi-Team in den Neckar-Odenwald-Werkstätten einen Bereich im Pausenhof, der nun von den Beschäftigten ‒ Menschen mit psychischer Beeinträchtigung ‒ bei jedem Wetter genutzt werden kann. Garagen, Fensterrahmen und Betonmauern wurden farbig gestrichen. Als ein Regenschauer die Arbeiten unterbrach, bekamen die Helfer eine spontane Betriebsführung durch die Werkstätten. Zwischendurch wurden sie von Beschäftigten der Werkstätten mit Gegrilltem und Salaten verköstigt.

Im Mosbacher Wohnzentrum der Johannes-Diakonie strichen Audi-Mitarbeiter die Gemeinschaftsräume einer Wohngruppe. Auf der Dachterrasse verkleideten sie Betonblöcke mit Holz und bauten einen Windschutz auf. Das Holz für diese Arbeiten war von der Firma AWA Andreas Weber aus Obrigheim-Asbach gespendet worden. Die Audi-Freiwilligen setzten auch den Beitrag eines anderen Spenders um: Zwei spezielle Hochbeete, an die Rollstuhlfahrer ganz dicht heranfahren können, und ein Sonnenschutz machen zusammen mit neu bepflanzten Blumenkübeln aus der Dachterrasse einen schönen Aufenthaltsort für die schwerst- und mehrfachbehinderten Menschen im Wohnzentrum. Auch Gruppenangebote können nun dort stattfinden.

Am Standort Schwarzacher Hof war ein Audi-Team bereits zum zweiten Mal beim Freiwilligentag vertreten. Sein Ziel: einen Rollstuhl-Parcours im Sinnesgarten bauen. Der Weg wurde mit unterschiedlichen Oberflächen wie Split, Kies, Sand oder Pflaster gestaltet. Daneben entstand auf einem Erdhügel ein Kobold-Gesicht aus Pflanzen.

Ebenfalls im Sinnesgarten hatte ein weiteres Team bereits in der Woche vor dem Freiwilligentag viel Vorarbeit geleistet: Der Wasserspielplatz wurde neu gestaltet und unter anderem mit einem elektronisch gesteuerten Wasserlauf versehen. Ein neu aufgebautes Spielschiff wurde mit Steuerrad, Kletternetz, Sand-Kran und vielen weiteren Details liebevoll ausgestattet. Die Ehrenamtskoordinatorin der Johannes-Diakonie, Tanja Bauer, zeigte sich nicht nur von diesem Projekt begeistert: „Das alte Spielschiff war lange wegen Baufälligkeit gesperrt“, berichtete sie. „Jetzt haben wir eine Attraktion, die sicher nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.“

Den arbeitsreichen Tag konnten Audi-Helfer und Projektpartner aus der Johannes-Diakonie bei einer großen Abschlussveranstaltung im Audi-Forum in Neckarsulm ausklingen lassen.

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