EG Zirkus hat keine heiße Spur

Polizei sucht Zeugen

Buchen. (ots) Nach dem durch einen Elefanten verursachten Tod eines
Spaziergängers in Buchen am vergangenen Samstag (NZ berichtete), laufen die
Ermittlungen der „EG Zirkus“ auf Hochtouren. Inzwischen haben sich
weitere Zeugen gemeldet, deren Aussagen derzeit überprüft werden.
Allerdings scheint noch keine „heiße“ Spur dabei zu sein. Es ist
weiterhin unklar, auf welche Weise Elefantenkuh „Baby“ aus dem
Gehegezelt gelangen konnte. Die Ermittler suchen nun Besucher von
Zirkusvorführungen, die Beobachtungen gemacht haben, anhand derer sie
die Haltung des Elefanten beschreiben können. Außerdem werden
Personen, die in den vergangenen Tagen in Buchen Fotos vom
Manegenzelt, dem Gehegezelt oder anderen Teilen des Zirkus gemacht
haben, gebeten, sich zu melden. Der Zeitraum, in dem das Tier aus dem
Gehege entkam, konnte inzwischen konkretisiert werden. Deshalb werden
Zeugen gesucht, die in den frühen Morgenstunden des Samstags, also in
der Zeit vor 5.30 Uhr im Bereich zwischen dem Buchener Festplatz, auf
dem der Zirkus gastierte, am Sportgelände oder rund um den nahen
Kreisel bis zum Polizeirevier den Elefanten gesehen oder verdächtige
Beobachtungen gemacht haben. Eventuell haben Besucher einer nahen
Diskothek auf ihrem Heimweg etwas gesehen, dem sie zunächst
eigentlich keine Bedeutung beimaßen, die aber nun für die
Ermittlungen von Bedeutung sein könnten. Zeugen werden gebeten, sich
mit der Ermittlungsgruppe Zirkus unter der Telefonnummer 06261 809202
oder beim Polizeirevier Buchen, 06281 9040, in Verbindung zu setzen.

Der Elefant wurde nach dem tragischen Todesfall in einen Safaripark gebracht (NZ berichtete). Zuvor hatte die Tierrechtsorganisation PETA mehrfach auf die schlechten Haltungsbedingungen hingewiesen.

(Foto: pm)

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