„Schindlers Liste“ im Mosbacher Kino

(Foto: Agentur)

Mosbach. (pm) „Schindlers Liste“ ist ein Spielfilm von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 nach dem im Deutschen gleichnamigen Roman von Thomas Keneally. Das Drama wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter sieben Oscars u.a. für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch. Es ist wohl eines der bedeutendsten Projekte der Kinogeschichte und ist heute noch ein unverzichtbares Werk.

Um das 25-jährige Jubiläum des Filmes zu feiern, bringt Universal Pictures eine technisch überarbeitete Version des Filmes am 27. Januar 2019 erneut in die deutschen Kinos. Es ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Auch in Mosbach wird der Film am Sonntag, 27. Januar 2019 um 11 Uhr im Kino Filmpalast Neckarelz gezeigt.

1939: Mithilfe jüdischen Kapitals gelingt es dem cleveren Geschäftsmann Oskar Schindler (Liam Neeson), in Krakau eine enteignete Emailfabrik zu kaufen, die fortan Feldgeschirr für den sich anbahnenden Krieg herstellt. Um seinen Profit zu maximieren, setzt er äußerst preiswerte jüdische Arbeitskräfte aus dem Krakauer Getto ein, die ihm auf Grund der kriegswichtigen Güter, die seine Fabrik produziert, zugestanden werden. Schindler versteht es, zu repräsentieren und Geschäftskontakte zu knüpfen, ist aber in Verwaltungs- und Koordinationsaufgaben auf seinen versierten Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) angewiesen.

In Kooperation ihrer Talente entwickelt sich die Emailfabrik zu einem florierenden Unternehmen, welches immer mehr Arbeitskräfte benötigt. Stern, dem in Personalfragen freie Hand gelassen wird, nutzt dies um möglichst viele Juden, zumeist denen, die aufgrund ihrer akademischen oder künstlerischen Vergangenheit oder einer Behinderung für die Industriearbeit nicht in Frage kämen, einen Arbeitsplatz in der Fabrik zu verschaffen.

1943 werden die Überlebenden des Krakauer Gettos in das Arbeitslager Krakau- Plaszów überführt. Hier erlebt Schindler mit, wie die Insassen auf unmenschliche Art und Weise behandelt werden, wie Wachsoldaten willkürlich Menschen erschießen. Dann soll auch dieses Lager geschlossen und die noch lebenden Juden zur Liquidierung nach Auschwitz gebracht werden. Schindler jedoch setzt alles daran, möglichst viele davor zu retten.

Oskar Schindler steht für Eigenschaften, die während der Nazi-Diktatur selten waren: Menschlichkeit und Mut. Steven Spielberg setzte Oskar Schindler mit „Schindlers Liste“ ein filmisches Denkmal.

Der Film ist drei Stunden und 15 Minuten lang und ab 12 Jahren freigegeben.

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