Eindrucksvolle Herbstabschlussübung mit LF 10/6

Schloßau/Waldauerbach. (lm) Wie gut der Ausbildungsstand der Feuerwehrleute von Schloßau-Waldauerbach, vor allem im Hinblick auf ihr neues LF 10/6 bereits ist, zeigte sich eindrucksvoll in der Herbstabschlussübung.

Auf den Einsatzbefehl „Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude“ vergingen lediglich Minuten, bis sich der GW-T mit der Führungsmannschaft zur Lageerkundung aufmachte. Dicht gefolgt von dem genannten LF 10/6, das die Ausrüstung der Atemschutzträger schon während der Anfahrt erlaubt. Ein Bonus, dem es zu verdankten ist, dass der Angriffstrupp unter Atemschutz besonders schnell mit dem ersten Rohr in den Innenangriff gehen und den angenommen Brand bekämpfen konnte. Mit dem zweiten und dritten Rohr wurde der Brand von außen bekämpft und eine Riegelstellung zu dem benachbarten Wohnhaus aufgebaut.

Durch diese Maßnahmen wurde sichergestellt, dass sich der Brand nicht weiter ausweitet und auf andere Gebäude übergreift. Doch damit nicht genug. Man wollte auf Nummer „200 Prozent sicher“ gehen. Um die Wasserversorgung nachhaltig zu sichern, beschloss der Einsatzleiter eine weitere Wasserversorgung von dem ca. 400 Meter entfernt liegenden Brandweiher aufzubauen. Durch die nachrückenden Kräfte mit dem Schlauchanhänger und dem Tragkraftspitzenanhänger (TSA) konnte diese Aufgabe gut gelöst werden.




Vom Schlauchanhänger aus -mit ausreichend Schlauchmaterial bestückt – konnte die Förderleitung zu dem Zielobjekt in kürzester Zeit verlegt werden. Mit Hilfe der Tragkraftspritze wurde das Wasser aus dem Löschwasserbehälter gefördert. Mit der nun zur Verfügung stehenden Wassermenge konnten weitere Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Unter anderem wurde auch ein mobiler Wasserwerfer aufgebaut.

Zu Beginn der Übung war man davon ausgegangen, dass sich keine Personen im dem Brandobjekt aufhalten. Als allerdings der Sohn des Bauern vermisst wurde, änderte sich der Auftrag für den sich im Innenangriff befindenden Atemschutztrupp. Priorität 1 hat nun das Auffinden und Retten der vermissten Person, was auch bald gelang. Wegen einer Verletzung am Fuß musste dieser unter zu Hilfenahme von Brandschutzhaube und Tragetuch aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Dort wurde er den Feuerwehrkameraden übergeben, die die Erstversorgung durchführten.

Knapp eineinhalb Stunden nach der Alarmierung erfolgte die Meldung Feuer aus. Und nach einer weiteren guten halben Stunde meldete man sich wieder einsatzbereit zurück.

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