Ehrungen beim Imkerverein Bauland

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Wurden geehrt v.l. Klaus Müller, Melitta Heckmann und Erhard Kolesinski. (Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) „Das Klima ist gut, die Zusammenarbeit harmonisch und wir fühlen uns auf einem guten Weg“. So die Aussage von Erhard Kolesinski in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Imkervereins Bauland, der seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in das Gasthaus „St. Benedikt“ in das Kinder- und Jugenddorf Klinge eingeladen hatte. Der 72 Mitglieder umfassende Verein verfügt derzeit über 442 gemeldete Bienenvölker und regelmäßig trifft man sich zu Imkerversammlungen einmal im Monat an den verschiedensten Orten im Neckar-Odenwald-Kreis.

Eingangs seines Berichtes dankte der Vorsitzende allen, die sich für die Belange des Vereins eingesetzt hatten und besonders der Vorstandschaft für deren tatkräftige Mithilfe bei den verschiedensten Anlässen. Als sehr hilfreich besonders für junge Imker und auch für die „alten Hasen“ bezeichnete er das jeden ‚Dienstag stattfindende Treffen am Lehrbienenstand.

In seinem Tätigkeitsbericht resümierte Erhard Kolesinski die wichtigsten Veranstaltungen und Aktivitäten im Berichtszeitraum. So den Honiglehrgang in Sennfeld, die Behebung und Erfassung von Brutschäden, den Besuch von Imkertagen, Informationsveranstaltung zum Thema „Wichtigkeit der Bienen für unsere Gesellschaft“ und natürlich die Führungen auf dem Bienenstand, die Honigernte Ende Mai und Ende Juli und den Imkerausflug mit Betriebsführung im Bühlertal. Als negativ bezeichnete der Vorsitzende die Tatsache, dass im März ein Einbruchversuch auf dem Lehrbienenstand zu verzeichnen war, bei dem erheblicher Sachschaden entstand. Im Juli hatte man sich zum traditionellen Imkerfest zusammengefunden, das man als gelungen bezeichnete.




Die Ergebnisauswertungen von Untersuchungen, Verteilung des Bienenfutters, das Richten des Wintersitzes, die Beteiligung an Ferienaktionen und der Besuch von Referententreffen rundeten die allgemeinen Aktivitäten des Imkervereins ab. Seit 2004 habe sich die Mitgliederzahl des Vereins mehr als verdoppelt, was man auch auf den erfolgreichen Anfängerlehrgang zurückführe.

Nach dem ausführlichen Bericht über die Inhalte der Veranstaltungen durch Schriftführerin Dagmar Schnell berichtete Achim Brümmer, dass sich aufgrund des großen Interesses am GTO zwei Imker-AGs mit insgesamt 12 Bienenvölkern gebildet hätten. Als Highlights dieser Kooperation nannte er den Honiglehrgang, den Königinnenzuchtversuch, die Jungvolkpflege, Honigernte und die Kooperation mit der Universität Würzburg, die sich zu wissenschaftlichen Untersuchungen dem Team ebenfalls mit einer Gruppe angeschlossen habe.

Über einen zufrieden stellenden Kassenstand berichtete Kassier Klaus Müller dem die Kassenprüfer Manfred Heckmann und Thomas Held eine korrekte Finanzverwaltung bescheinigten. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit erteilten die Mitglieder der gesamten Vorstandschaft einstimmig Entlastung.

Anschließend oblag es dem 1. Vorsitzenden einige besonders treue Mitglieder auszuzeichnen: Für 10 Jahre Mitgliedschaft im Imkerverein Bauland wurden Melitta Heckmann und Klaus Müller mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Gold erhielt für 30 Jahre treue Mitgliedschaft Reinhard Scheible und aufgrund seiner großen Verdienste um den Imkerverein Bauland wurde Erhard Kolesinski bereits nach 25 Jahren durch den Kreisvorsitzenden Klaus Müller mit Gold belohnt. Dieser betonte: „Der Verein ist durch diesen 1. Vorsitzenden vom Dornröschenschlaf zu neuem Leben erwacht!“ Seit 25 Jahren sei Kolesinski zuerst als 2. Vorsitzender und dann an erster Stelle aktiv. Und in dieser Zeit habe er aus den Bauland-Imkern einen Vorzeigeverein im Neckar-Odenwald-Kreis gestaltet. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass Erhard Kolesinsky dem Verein noch lange erhalten bleibe.


Dieser führte in seinem Kurzbericht vom Landesverband aus, dass man einen engen Kontakt zur Landesregierung habe, den diese mit den Imkern suche. Außerdem appellierte er an die Mitglieder, unbedingt an der Honigprämierung teilzunehmen und informierte weiter, dass der Landesverband wegen einiger akuter Missbrauchsfälle Jungimkern künftig keine Fördergelder mehr zukommen lasse, sondern nur noch den Vereinen.

Abschließend der Jahreshauptversammlung betonte der Kreisvorsitzende, dass man nicht vergessen dürfe, dass ab 2014 ein neues Subventionsprogramm für die Landwirtschaft gelte.

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