Fenestra GmbH unterstützt Rettungswagen-Aktion

500 Fenestra unterstuetzt DRK

Unser Bild zeigt die Geschäftsführer der Fenestra GmbH, Eckard Schölch und Ralf Pietsch bei der Scheckübergabe an Joachim Leister, Robin Bracht Carsten Pieldner und Sarah Dörflinger von DRK Waldbrunn. (Foto: Hofherr)

Waldbrunn. Schon in wenigen Tagen wird der „Rettungswagen für Waldbrunn“ auf dem Winterhauch erwartet. Auch ein Stellplatz ist im Feuerwehrgerätehaus in Strümpfelbrunn bereits gefunden, nun fehlt nur noch die Ausstattung. Um diese mit enormen Kosten verbundene Aktion zu realisieren, hat das DRK Waldbrunn mit seiner siebenköpfigen „Helfer-vor-Ort“-Gruppe (HvO) eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die in den letzten Tagen so richtig Fahrt aufnimmt.

Nachdem die Gruppe um Bereitschaftsleiter Joachim Leister zunächst von Kosten in Höhe von gut 10.000 Euro für die Innenausstattung wie Defibrillator, aber auch Verbandsmaterial etc. ausgegangen war, musste man in den vergangenen Tagen Mehrkosten in Höhe von 3.000 Euro stemmen, die für das zu beschaffende Digitalfunkgerät fällig werden.

Daher war die Bereitschaft der Fenestra GmbH aus Schollbrunn umso willkommener. Die Geschäftsführer Ralf Pietsch und Eckard Schölch hatten von der Aktion erfahren und waren gleich bereit, die Ersthelfer mit 500 Euro zu unterstützen. Als Fensterbau-Unternehmen war man zwar noch nie auf den Einsatz eines Rettungswagens angewiesen, erkenne jedoch die Notwendigkeit, ein Fahrzeug in Waldbrunn zu stationieren, um den langen Anfahrtszeiten an den Kreisgrenzen zu reduzieren. Außerdem wolle man das ehrenamtliche Engagement der Rotkreuzler mit der Spende würdigen, so Pietsch und Schölch.




Joachim Leister dankte den Waldbrunner Unternehmern für die großzügige Hilfe und stellte kurz die Arbeit der Ersthelfergruppe vor, die derzeit von sieben Personen getragen wird. Rund um die Uhr werde man per „Piepser“ von der Rettungsleitstelle in Mosbach alarmiert und rücke mit privaten PKW aus. Innerhalb von etwa fünf bis sieben Minuten sei man am Einsatzort, während die Fahrzeuge des Rettungsdienstes aufgrund der Lage an der Kreis- bzw. Ländergrenze meist mehr als die gesetzlich vorgesehenen 15 Minuten benötige, so Ersthelfer Robin Bracht.

Es gehe jedoch nicht immer um die Rettung von Leben, häufig trage man auch dazu bei, den Angehörigen die Verantwortung für den verunfallten oder erkrankten Verwandten abzunehmen, berichtete Leister weiter. Im Jahr werden zwischen 70 und 100 Einsätze gefahren. Dazu kommen Sanitätsdienste bei Sportveranstaltungen, die ebenfalls zum Aufgabenbereich des DRK Waldbrunn gehören.

Neben der Nutzung durch die HvO-Gruppe soll der Waldbrunner Rettungswagen den regulären Rettungsdienst bei Engpässen unterstützen und im Katastrophenfall bzw. bei Großschadensereignissen zum Einsatz kommen.

Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: DRK Waldbrunn, Sparkasse Neckartal-Odenwald, BLZ: 674 500 48, Konto-Nr.: 3484839

Infos im Internet:

www.DRK-Waldbrunn.de

www.facebook.com/RettungswagenWaldbrunn

www.fenestra-fenster.de

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