Kuh wird auf der Flucht erschossen

Rindvieh attackiert Autos

Schwarzach. Ihren Freiheitsdrang hat eine Kuh am Donnerstag in Schwarzach mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Gegen 16.15 Uhr entschloss sich der
Vierbeiner aus unbekannten Gründen zu einem ungenehmigten Ausflug aus
einem landwirtschaftlichen Betrieb beim Schwarzacher Hof. Als alle
Bemühungen des Eigentümers, das Rind zur Umkehr zu bewegen,
scheiterten, alarmierte dieser die Polizei. Unterdessen spazierte das
Tier die Hauptstraße entlang und schlug dann den Weg auf die
Landstraße nach Aglasterhausen ein. Dort wurde die behörnte Dame
allerdings nervös. Einen auf der Hauptstraße fahrenden VW Lupo stufte
sie wohl als potentiellen Gegner ein und sprang gegen das Fahrzeug,
das dadurch beschädigt wurde.


 


Nunmehr begleitet durch zwei
Einsatzfahrzeuge der Mosbacher Polizei kreuzte die Kuh die zu diesem
Zeitpunkt stark frequentierte Bundesstraße in Richtung Daudenzell,
trabte dort durch die Ortschaft und ging auf der Durchgangsstraße
nach Asbach weiter. In der Mosbacher Straße trafen Tierhalter und
Rindvieh schließlich erneut aufeinander. Allerdings hielt das Tier
wohl immer noch nichts von Heimkehr. Stattdessen attackierte es auch
das Auto seines Besitzers. Zu guter Letzt konnte die Ausflugsroute
der schwergewichtigen Abenteurerin auf einen Feldweg verlegt, und
somit die Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer entschärft
werden.

Um weitere Gefahren abzuwenden, blieb den Einsatzkräften
nichts anderes übrig, als einen treffsicheren Schützen mit der
Erlegung der vierbeinigen Ausreißerin zu beauftragen.

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7 Kommentare

  1. Ach Kinder, heult nicht rum wegen einer Kuh, wir futtern jedes Jahr Millionen Schweine und Rinder.

    • @Birgit: was schlimm genug ist, vor allem wenn Tiere dafür gequält werden. Da würde ich als Kuh auch ausbrechen.

      • wirfst du dem besitzer dieser kuh tierquälerei vor? das wäre verleumdung.

Kommentare sind deaktiviert.