16-Jähriger verursacht Verkehrsunfall

Tauberbischofsheim. Mit dem Auto eines Bekannten hat ein Jugendlicher am Montagabend in Tauberbischofsheim einen Verkehrsunfall verursacht. Er hatte dem Autobesitzer bei einem vorangegangenen Treffen Interesse an dessen VW Golf signalisiert und offenbar behauptet, im Besitz eines Führerscheins zu sein. Nach seinem hartnäckigen Bitten, einmal mit dem Auto fahren zu dürfen, gab der 19-Jährige schließlich nach. Diese Entscheidung war allerdings fatal und die Behauptung des 16-Jährigen eine Lüge.




Der junge Mann setzte sich hinters Steuer und fuhr zusammen mit dem VW-Besitzer los. Auf dem Rückweg gab er schließlich Gas und raste von der Bahnhofstraße aus mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Einmündung in die bevorrechtigte Richard-Trunk-Straße zu. Von dort fuhr ein 26-jähriger BMW-Fahrer heran, der die gefährliche Situation sofort erkannte und eine Vollbremsung einleitete. Trotzdem kollidierte sein Fahrzeug mit dem VW Golf, welcher dadurch nach rechts abgewiesen wurde, ein Verkehrszeichen überfuhr und schließlich gegen eine Hauswand krachte. Von dort prallte der Pkw wieder zurück und schleuderte mit Wucht gegen das Heck eines am Straßenrand geparkten Fiat Ducato, welcher trotz angezogener Handbremse nach vorne verschoben wurde. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Besonderes Glück hatten dabei die beiden jungen Männer im VW, die keinen Sicherheitsgurt trugen. An den drei Autos entstanden Sachschäden in Höhe von 9.000 Euro. Ihr unvernünftiges Handeln hat nicht nur dem 16 Jahre alten Unfallverursacher und dem Besitzer des Fahrzeugs eine Anzeige eingebracht. Auch der Vater des 19-Jährigen, der Halter des Autos ist, muss sich nun wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechtlich verantworten.

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