Bürgermeister-Check Rosenberg – Demographie

Rosenberg. Seit 1999 ist Gerhard Baar Bürgermeister der Gemeinde Rosenberg mit den Ortsteilen Bronnacker, Hirschlanden, Rosenberg und Sindolsheim. Am 05. Oktober wird Baar ohne Gegenkandidat für eine dritte Amtszeit gewählt.

Auch wenn es keinen Mitbewerber gibt, war Amtsinhaber Gerhard Baar dennoch bereit, die Fragen im Rahmen unseres NOKZEIT-Bürgermeister-Checks zu beantworten. Baar vertraut darauf, dass die Rosenberger ihrem Bürgermeister an der Urne den Rücken stärken, denn eine Wahlbeteiligung wie zuletzt bei den Oberbürgermeisterwahlen in Mosbach wäre enttäuschend.

Heute stellt Gerhard Baar geht auf den Demographischen Wandel ein.

5. Der demographische Wandel betrifft Rosenberg ebenso wie andere Gemeinden im Ländlichen Raum. Laut der Vorausberechnung des Statistischen Landesamts werden 2030 weniger Menschen in Rosenberg und den Ortsteilen leben als heute. Darüber hinaus wird es zu massiven Verschiebungen in der sogenannten Alterspyramide kommen, sodass eine Seniorengemeinde „droht“. Immerhin sind 2030 mehr als 52 Prozent aller Bürger_innen in der Gemeinde über 65 Jahre alt. Wie wollen Sie diesem Trend begegnen und damit die Prognose umkehren? Was werden Sie unternehmen, um der „alternden“ Gemeinde gerecht zu werden? Was tun Sie für junge Menschen? Was macht Rosenberg und die Ortsteile überhaupt für Neubürger_innen attraktiv?

Gerhard Baar:  Um dem demographischen Wandel entgegen zu wirken, braucht es vor allen Dingen Angebote für junge Menschen, nicht nur für die Senioren/innen. Die Unterstützung der sogenannten jungen Generation fängt beim Angebot von Jugendräumen an, weil dadurch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht, das dazu führt, dass man später gemeinsam mit diesem Freundeskreis im Dorf bleiben möchte. Genau dann müssen bezahlbare, in Größe, Zuschnitt und Wohnumfeld attraktive Bauplätze zur Verfügung stehen und natürlich Arbeitsplätze vor der Haustür. Dies alles ist in Rosenberg und den Ortsteilen vorhanden. Es muss nur gelingen, dass man die jungen Menschen überzeugt, dass es lohnend ist, in herrlicher Landschaft und sauberer Luft zu leben, statt dem zweifellos vorhandenen Sog der Bal­lungsräume zu erliegen. Wir müssen meines Erachtens mit dem, was wir an Positivem haben, und da haben wir vieles, zum Beispiel auch das rege Vereinsleben und die hohe Bereitschaft zum Ehrenamt, werben und dies mehr in das Blickfeld der jungen Menschen rücken. 

NOKZEIT-Bürgermeister-Check: 

  1. Warum Sie? www.NOKZEIT.DE/buergermeister-check-rosenberg-warum-sie/
  2. VIsionen www.NOKZEIT.DE/buergermeister-check-rosenberg-visionen/
  3. Finanzen www.NOKZEIT.DE/buergermeister-check-rosenberg-finanzen/
  4. Wirtschaft /www.NOKZEIT.DE/buergermeister-check-rosenberg-wirtschaft/

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