Spannende Geschichten zum Nacherleben

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Johannes-Diakonie: Jugendbuchautor Marco Banholzer las in der Klinikschule vor


(Foto: pm)
Mosbach. (pm) Zu den Schauplätzen seiner Erzählungen hat es Marco Banholzer nicht weit. Dem Obrigheimer liegt das Neckartal mit seinen Burgen und Schlössern quasi zu Füßen. Dort spielen die Geschichten um Tore, Milo und Lars, die nicht nur Kinder in der Region faszinieren. Insgesamt 16 Abenteuer der drei Freunde hat Banholzer seit 2008 veröffentlicht.

Jetzt hat er einmal mehr bei einer Lesung in der Klinikschule der Johannes-Diakonie Mosbach sein junges Publikum begeistert. Die Klinikschule besuchen junge Patienten der Diakonie-Klinik und der Rehaklinik Mosbach, um während der Behandlung nicht den Anschluss an den Lehrplan zu verlieren.

Die Lesung mit Marco Banholzer war für sie eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag. Doch nicht nur das. „Es geht uns auch darum, die Lust am Lesen zu wecken und neugierig zu machen, in Büchern fremde Welten zu entdecken“, erklärte der Leiter der Klinikschule, Manfred Weiser. Dabei sind die Schauplätze, an denen Banholzers Geschichten spielen, oft gar nicht so fremd.

Schloss Neuburg, Minneburg oder Katzenbuckelturm kennen die meisten Leser aus der Region teilweise sogar aus eigener Anschauung. Aber das ist durchaus von Vorteil, findet der Autor: „Ihr habt die Möglichkeit, die Burgen und Türme zu besuchen, an denen meine Geschichten spielen“, erklärte er seinen Zuhörern in der Klinikschule.

Mit Marco Banholzer tauchten dort rund 20 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen acht und 18 Jahren in die Welt seiner Buchhelden Tore, Milo und Lars ein. Die Geschichte „Alarm auf Schloss Hornberg“ bot ihnen über eine Stunde fesselnde Unterhaltung. Bei Banholzer wird die Burg zu einem abenteuerlichen Ort voller Geschichten und geheimer Gänge, den die drei Freunde besuchen. Und lange können sie sich nicht sicher sein, ob vielleicht der berühmte Ritter Götz von Berlichingen als Gespenst dort sein Unwesen treibt. Daher sind Tore und Lars natürlich alarmiert, als Milo im Laufe der Handlung plötzlich spurlos verschwindet.

Dass bei Banholzers Lesung das Ende der spannenden Geschichte nicht erzählt wurde, schadete nichts. So empfand es jedenfalls eine junge Zuhörerin: „Ich finde es gut, an einer spannenden Stelle aufzuhören, weil ich dann viel mehr Lust habe weiterzulesen.“ Und alle, denen Lesen alleine nicht ausreicht, können die Geschichte schon bald auf Leinwand erleben. Denn in etwa einem Jahr soll es „Alarm auf Schloss Hornberg“ auch als Kinofilm geben, wie Banholzer seinem Publikum ankündigte.

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