Harter Kampf wird nicht belohnt

Lukas Halder erzielte gegen Heilbronn sieben Tore. (Foto: pm)

HA Neckarelz – HSG Heilbronn 27:31 (12:16)

Neckarelz. (lh) Für das erste Heimspiel im Jahr 2022 empfingen die dezimierten Neckarelzer Handballer vergangenen Samstag die erste Herrenmannschaft der HSG Heilbronn. Ähnlich wie in der Vorwoche sah man sich einem vollen Kader gegenüber. Die Favoritenrolle lag erneut nicht auf Seiten der PiranHAs, auch wenn man das Hinspiel noch deutlich für sich entschieden hatte.

Gleich zu Beginn der Partie nahmen die Heilbronner das Zepter in die Hand und gingen schnell mit 3:0 in Führung, ehe Dominik Herbst auch die PiranHAs auf die Anzeigetafel bringen konnte. Doch auch beim Stand von 6:12 nach 20 Minuten sahen die Schwarz-Gelben noch chancenlos aus. Grund für den hohen Rückstand war die mangelhafte Chancenverwertung und die teilweise zaghaften Abwehraktionen. Da man mit etatmäßigen Außenspieler im Rückraum agieren musste, dauerte es bis man sich eingespielt hatte.

Bis zum Halbzeitpfiff durch das unauffällig leitenden Schiedsrichtergespann Ernst/Käflein konnte dem Publikum in der Pattberghalle gezeigt werden, dass man sich auch in dieser Formation mithalten kann und verkürzte auf 12:16.

Nachdem in Durchgang eins das Tempo verschleppt wurde, wies Trainer Pejic seine Männer in der Pause daraufhin, die erste und zweite Welle voll auszuspielen. Innerhalb der Mannschaft war man sich einig das Spiel nicht aufgeben zu wollen und so kamen die Hausherren hochmotiviert aus der Kabine zurück.

Die Vorgabe des Trainers wurde sofort umgesetzt, denn bereits beim 15:16 fand man wieder den Anschluss. Im Angriff war man nun zielstrebiger und hinten wurde mit noch mehr Leidenschaft verteidigt.

Bedauerlicherweise musste das Neckarelzer Publikum mitansehen, wie der routinierte Rückraum der Heilbronner Spielgemeinschaft mit viel Ruhe und Wurfgewalt immer wieder zum Torerfolg kam und den drohenden Ausgleich abwehren konnte. In den letzten Minuten versuchte man alles in die Waagschale zu werfen und agierte mit einer offensiven Manndeckung. Die 27:31-Niederlage konnte aber nicht mehr abgewendet werden.

Auch wenn die Gastgeber in der zweiten Halbzeit eine größere Lauf- und Kampfbereitschaft zeigten, war es die Cleverness und die Erfahrung, die das Spiel zugunsten der Heilbronner entschied. Erfreulich war, dass auf die Außenspieler der Badener an diesem Tag Verlass war und sich die Spieler aus der zweiten Mannschaft gut integriert haben. Diese Leistung macht Mut und zeigt, dass man auch mit einem kleinen Teil des gesamten Kaders in dieser Liga konkurrenzfähig ist.

Nachdem die erste Mannschaft am kommenden Wochenende spielfrei ist, geht es am 20. Februar mit dem Heimspiel gegen die Württemberliga-Reserve der SG Schozach/Bottwartal weiter. Auch wenn man hofft wieder auf mehr Spieler zurückgreifen zu können, wird man alles dafür geben wieder sportliche Erfolge zu erzielen.

Für die HA Neckarelz spielten:  M.Irouschek, T. Rüdele (beide Tor), L. Dörner, D. Herbst 7(1), L. Rinderle, C. Pischel (1), S. Müller, R. Jax (5), D. Jax (3), J. Bechtold (4), B. Haag, L. Halder (7)

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