Mathematische Bildung von Anfang an

Die teilnehmenden Erzieherinnen aus den einzelnen Kindertageseinrichtungen zusammen mit Silvia Egenberger und Grit Holderbach vom Fachdienst „Kindergärten und Schulen“ der Stadt Buchen. (Foto: pm)

Buchen.  (pm) Das Motto „Mathe-Lust statt Mathe-Frust!“ steht hinter der Idee, Kindern Mathematik spielerisch lernen und sie schon sehr früh für Zahlen, Formen und Mustern zu begeistern.

Diese Idee hat Silvia Egenberger, langjährige Kita-Leiterin und Dyskalkulietherapeutin nach BVL, im Projekt „Mathematische Bildung von Anfang an“ verarbeitet. Mittlerweile ist sie im Ruhestand und hat ihr Projekt ehrenamtlich den sechs Grundschulen und vierzehn Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet Buchen angeboten.

Silvia Egenberger war 30 Jahre lang als Kindergartenleiterin tätig, arbeitete 20 Jahre als Referentin und Dozentin und war 14 Jahre freiberuflich als Dyskalkulietherapeutin nach BVL in eigener Praxis, als Coach und in der Beratung sozialer Einrichtungen und Kommunen aktiv. Ihre Vision der mathematischen Bildung von Anfang an verfolgt sie schon sehr lange und mit viel Leidenschaft.

Nun hat sie ein Konzept ausgearbeitet, das aus den drei Bausteinen Kindergarten, Übergang Kita-Schule und Grundschule besteht.

Nach einer Auftaktveranstaltung im Herbst 2021 nahmen zunächst eine Grundschule und sieben Kindertageseinrichtungen an den Workshops teil. Beteiligt waren der Katholische Kindergarten St. Rochus Buchen, Katholischer Kindergarten St. Josef Buchen, Evangelischer Kindergarten Regenbogen Buchen, Waldkindergarten Rothfüchse Buchen, Evangelischer Kindergarten Sonnenschein Eberstadt, Katholischer Kindergarten St. Johannes und Paulus Hettigenbeuern, Kinderhaus Arche Noah Götzingen und die Grundschule Bildungshau Bödigheim-Waldhausen.

Durch Fragebögen wurde zunächst der Stand der mathematischen Bildung und das theoretische Wissen der Lehr- und pädagogischen Fachkräfte abgefragt. Festgestellt wurde auch der Bedarf der einzelnen Bildungseinrichtungen. Im Jahr 2022 fanden dann neun Workshops statt, um die Theorie zur Thematik zu erarbeiten bzw. aufzufrischen.

Ein Schwerpunkt dabei war der Übergang vom Kindergarten in die Schule bzw. die möglichst optimale Anschlussmöglichkeit für das wichtige Fach Mathematik.

Gemeinsam mit Silvia Egenberger wurde eine Übergangskonzeption erarbeitet. Beim aktuellen Termin wurde diese Übergangskonzeption von den Teilnehmenden vorgestellt. Nun hoffen die Beteiligten, auf dieser Grundlage eine gemeinsame Basis mit dem Kooperationspartner Schule aufbauen und die Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder vertiefen zu können.

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