NABU blickt auf arbeitsreiches Jahr

(Archivfoto: Jan Wagner)

Großeicholzheim/Schefflenz. (lm) Corona hatte keinen Einfluss auf die überaus vielfältigen wie arbeitsreichen Einsätze im Berichtsjahr des NABU Seckach- und Schefflenztal gehabt. Dies war den unterhaltsamen und mit Bildern unterlegten Berichten der Vorstandschaft im Rahmen der Jahreshauptversammlung zu entnehmen.

Nach dem traditionellen gemeinsamen Essen begrüßte 1. Vorsitzender Christian Thumfart neben zahlreich erschienenen Mitgliedern auch Bürgermeister Thomas Ludwig und informierte, dass der Verein von aktuell von 399 Mitgliedern getragen wird.

In seinem Bericht erinnerte er an die Teilnahme an Online-Veranstaltungen wie den 47. Naturschutzkurs am Bodensee sowie an die leider per Postversand erfolgten Mitgliederehrungen für 25, 30, 40 und 50 Jahre Treue. Gefreut hatte er sich über die eigene besondere Ehrung für die 50-jährige Leitung der Gruppe als 1. Vorsitzender.

An Aktionen resümierte Thumfart Nistkastenreinigungen und -kontrollen, den Arbeitseinsatz an der Grundschule Großeicholzheim, die naturkundliche Wanderung zu NABU-Projekten bei Seckach mit dem anschließenden legendären NABU-Frühstücksbrunch bei Dorschs, die Familien-Freizeit im Teutoburger Wald mit umfangreichem Programm und der Besuch des Musicals „Starlight-Express“ in Bochum.

Des Weiteren sei man überaus aktiv bei der Koordinierung und Abwicklung der Finanzierung des Rebhuhnschutzprojekts Schefflenztal gewesen. Ein LEADER-Antrag wurde gestellt zur Finanzierung von insgesamt 22.200 Euro, die von LEADER mit 15.900 Euro bezuschusst wurden.

Der Eigenanteil war durch ehrenamtliches Engagement NABU 150 Stunden, Jäger und Ornithologen 180 Stunden und Spenden zum größten Teil ausgeglichen worden. Wie Christian Thumfart betonte, war der Aufwand bei diesem Projekt für Angebotseinholung, Antragsstellung, Beauftragung der Lieferanten und Unternehmer, Verteilung der Gerätschaften, Management des ehrenamtlichen Engagements, Abrechnung der erbrachten Stunden und Spenden sowie die Fertigung des Verwendungsnachweises besonders hoch gewesen, was er auch detailliert erläuterte.

Weitere Arbeitseinsätze waren notwendig für Bau und Montage von zwei Fledermaus-Flachkästen und einen Schleiereulenkasten für die evangelische Kirche Großeicholzheim, deren Dach ab 2023 saniert werden soll und vorher Ausweichquartiere geschaffen werden mussten, für die jährlich mehrmals notwendige Grundpflege der Biodiversitätsflächen in der Burg Hornberg, die Montage von neuen Kotbrettern an einem Mehlschwalbenschwerpunkt und neuen  Nestern.

Weiter wurden die Mager- und Steinflächen am Feuchtbiotop Alter Sportplatz Kleineicholzheim bearbeitet, die Insektenhotels erweitert und Pflegemaßnahmen am ehemaligen Friedhof Seckach vorgenommen und viele andere Aufgaben wurden erfüllt.

Die vielfältige Arbeitsliste über Pflanzen, Pflegen, Vorträge, Führungen, Schutzräume anlegen oder div. Nisthilfen des NABU schien kein Ende zu nehmen und umfasste ein unglaubliches Areal, das weit über das Seckach- und Schefflenztal hinausging.

Doch man konnte sich auch freuen über die Preisverleihung „Wettbewerb Nachhaltigkeit gewinnt“ für regionale Projekte, die Projektierung eines „Fledermausturmes“ mit dem Regierungspräsidium für mittelweile zwei Standorte im Neckar-Odenwald-Kreis, die erfolgreiche Teilnahme am Seckacher Straßenfest und über eine Nistkastenaktion mit dem Rotary-Club und jugendlichen Klinge-Bewohnern im Kinder- und Jugenddorf Klinge.

Dankbar erinnerte der Vorsitzende an Fördermittel von Regierungspräsidium, dem Landkreis, LEADER und Astra-Zeneca sowie durch zahlreiche private Spender.

In seinem Ausblick auf 2023 nannte er Termine zu Umwelt-, Natur-, Arten- und Klimaschutz. Für 2023 wurden auch Mittel für weitere Heckenpflegemaßnahmen im Rebhuhnschutzprogramm beantragt. Allen vorgesehenen Projekten mit besonderem Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindergartenkindern, Grundschülern und Jugendlichen zur Förderung der Insekten stimmte die Mitgliederversammlung vorbehaltlos zu.

Der vorbildlichen und gewissenhaften Kassenführung von Kassiererin Silvia Dorsch stimmten die Kassenprüfer Maxi Monika Thürl und Hartmut Braun ebenso einmütig zu wie die Mitglieder deren Antrag auf Entlastung von Kasse und Vorstandschaft.

Den Gruß- und vor allem Dankesworten von Bürgermeister Ludwig und folgte abschließend der umfangreichen Versammlung ein Bericht von Frank Laier zum Stand des Rebhuhnschutzprojekts Schefflenztal und der Steinkauzvorkommen im Umfeld.

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