Besser gegen Waldbrände gewappnet

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Unser Foto zeigt die Beteiligten beim Vor-Ort-Termin an den Waldwegen zwischen Hettigenbeuern und Zittenfelden im Distrikt „Bauernwald“. (Foto: pm)

Waldwege von Zittenfelden nach Hettigenbeuern verbunden

Buchen. (pm) „Ländergrenzen sind harte Grenzen“, sagte Buchens Bürgermeister Roland Burger bei seiner Begrüßung im Rahmen eines gemeinsamen Ortstermins im Morretal.

Mit dem zweiten Bürgermeister von Schneeberg Bernhard Pfeiffer, Beigeordnetem Benjamin Laber, Ortsvorsteher Norbert Meixner und Stadtkommandant Andy Hollerbach besichtigte er unter der Führung der zuständigen Revierleiter Hermann Fischer (Stadt Buchen) und Oswin Loster (Markt Schneeberg) zwei bereits gemeinsam umgesetzte Wegebauprojekte zur gemarkungsüberschreitenden Verbindung der Waldwege von Hettigenbeuern Distrikt Bauernwald und Zittenfelden. Eine weitere Wegeverbindung ist konkret in Planung.

Die „Staatsgrenze“ zwischen Baden-Württemberg und dem Freistaat Bayern hatte den Wald bislang hart getrennt. Seitherige „Sackwege“ wurden nun grenzüberschreitend miteinander verknüpft. Somit sind die beiden Forstbetriebe Buchen und Schneeberg so auch, sollte es mal zum Ernstfall „Waldbrand“ kommen, besser vorbereitet und Feuerwehrfahrzeuge kommen schneller ans Ziel.

Als weiterer, positiven Nebeneffekt wird auch der Holztransport einfacher. „Dies ist eine sehr gute Sache“, stellte Feuerwehrkommandant Andreas Hollerbach heraus. Denn bislang bestand die Gefahr, dass Feuerwehrfahrzeuge bei einem Waldbrand in einer Sackgasse feststecken.

Bürgermeister Roland Burger und 2. Bürgermeister Bernhard Pfeiffer lobten die Initiative der Förster zur länderübergreifenden Zusammenarbeit im Waldbrandschutz. Ein Feuer mache schließlich vor den Ländergrenzen nicht halt.

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