Mit Fallschirm vom Sendeturm Donebach gesprungen

Donebach. (ots) Freitagabend meldete ein Passant der Polizei, dass er gesehen hat,
wie gerade eine Person auf den Sendeturm in Donebach geklettert ist.

Der Sendeturm hat eine Höhe von 363 m und ist nach dem Berliner Fernsehturm das zweithöchste Bauwerk in Deutschland.

Eine Streife des Polizeireviers Buchen konnte am Fuße des Sendeturms noch drei
Personen feststellen. Es handelte sich um Australier. Der vierte Mann
der Gruppe sprang bei Eintreffen der Streife mit einem sogenannten
Wingsuit von der Spitze des Turms und konnte von der Polizeistreife
zunächst nicht festgestellt werden. Später erschien der Springer beim
Polizeirevier Buchen und stellte sich. Er gab an, dass er auf die
Türme im Internet aufmerksam wurde und ihn der Sprung gereizt habe.

Der Australier wurde zur Anzeige gebracht und durfte erst nach
Erhebung einer Sicherheitsleistung, für die zu erwartende Strafe,
weiterfahren.

Die erst im Januar abgeschalteten Masten waren bereits im März von sogenannten Roofern bestiegen worden (NZ berichtete)


Erst kamen Roofer nun Basejumper. (Foto: Eichbaum/Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de



Artikel empfehlen:

16 Kommentare

  1. War klar dass es Nachahmer nach dem ersten Video/Bericht geben wird

  2. Gibts ein Messgerät, mit dem man messen kann, wie dämlich der Kerl ist?

  3. Ich finde die Aktion geil deshalb hatte ich gefragt mit welcher Strafe Mann rechnen muss

  4. Lieber Anton. Wenn dann ein paar Teenies das auch ausprobieren, weil es ach so cool ist, dann hat das mit Spass nichts mehr zu tun. Wenn dann Jemand, den du kennst, zermatscht unter dem Mast liegt, dann möchte ich sehen, wie witzig du das findest.

  5. Basejumping ist in Deutschland nicht ausdrücklich verboten. Man benötigt aber Genehmigungen des Turmeigentümers und des Eigentümers der Landebahn. Da davon auszugehen ist, dass diese nicht Vorlagen, wird es wahrscheinlich auf eine Geldstrafe wegen Hausfriedensbruchs oder so rauslaufen. Eventuell kommt noch Sachbeschädigung dazu, wenn Schlösser oder Zäune beschädigt wurden.

    Wenn jemand andere Infos hat, lasse wir uns gerne belehren.

  6. Das waren keine Jugendlichen, dass waren Erwachsene Australier.! Kleiner Unterschied mein lieber;) Wenn das das Hobby von denen ist, dann sollte man Sie auch lassen!

  7. Mir ging es um jugendliche Nachahmer. Wenn sich die Australier selbst aus dem Leben befördern wollen, dann sollen sie das ohne Publikum machen. Stand auch so in meinem Kommentar.

  8. Ich finde auch nichts schlimmes dran! Gegen die Unvernunft anderer kann keiner etwas! Das ist ein Risikosport und fertig! Kinder und Jugendliche die so etwas nachmachen, haben eh Probleme im Leben. ..
    Dann muss man sie vor sich selbst schützen.
    Kein Internet und TV mehr. ..

  9. Schade das die Sender seit einem halben Jahr aus sind, sonst wären die Springer und Kletterer wohl nichtmal draufgekommen. Immerhin ist das ein nun ehemaliger Großsender.

Kommentare sind deaktiviert.