Große Technik auf kleinstem Raum:

Telekom errichtet in Aglasterhausen hundertstes Multifunktionsgehäuse im Rahmen des Breitbandausbaus – Schnelles Internet rückt ganz nah zum Kunden – 430 Gehäuse im ganzen Neckar-Odenwald-Kreis – Kosten von bis zu 50.000 Euro pro Stück


(Foto: pm)
(pm) Neben den Tiefbauarbeiten sind die neuen oder aufgerüsteten Multifunktionsgehäuse der sichtbarste und bleibende Hinweis auf den Ausbau des schnellen Internets im Neckar-Odenwald-Kreis. Anlässlich der Aufstellung des hundertsten Gehäuses trafen sich am Mittwoch. Landrat Dr. Achim Brötel, Bürgermeisterin Sabine Schweiger und Vertreter der Telekom in Aglasterhausen, um sich über den Fortgang des Projekts zu informieren.

„Ich freue mich über jedes neue Multifunktionsgehäuse, das ich in den bisherigen Ausbaugebieten sehe, denn diese stehen für schnelles Internet in einem Radius von 500 Metern rund um den Verteiler. Mich begeistert es zudem immer aufs Neue, wie hier komplexe Technik auf engstem Raum komprimiert ist“, sagte der Landrat. Zufrieden zeigte sich auch Bürgermeisterin Schweiger: „Der notwendige Tiefbau läuft derzeit hier bei uns reibungslos, so dass schon im Frühjahr die schnellen Anschlüsse zur Verfügung stehen. Das ist eine sehr gute Nachricht für die digitale Zukunft unserer Gemeinde.“

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Dass die Telekom ein regelrechtes Netz von Multifunktionsgehäusen – insgesamt 430 Stück, verteilt im gesamten Landkreis – errichtet, betonte anschließend Joachim Otto, Regionalmanager der Telekom für den Neckar- Odenwald-Kreis, zusammen mit dem zuständigen Projektmanager vor Ort René Kuisle: „Mit den Mulitfunktionsgehäusen bringen wir die neue Glasfasertechnik zum Kunden. Als letztes Teilstück wird wie bisher das Telefon-Kupferkabel genutzt, doch der Übertragungsverlust ist nur noch sehr gering, die meisten Haushalte und Betriebe erhalten die volle Bandbreite“, erklärte Otto.

Die neuen Multifunktionsgehäuse beinhalteten nun die Technik, die bisher nur in der zentralen Vermittlungsstelle verfügbar war, so Otto weiter. Deshalb seien sie größer als die alten Kabelverzweiger, nur so seien sie in der Lage, die Lichtsignale aus dem Glasfaserkabel in Stromsignale umzuwandeln. „Hierzu wird aufwendige Computertechnik eingebaut, die sogar klimatisiert werden muss. Die Kosten betragen für jedes Multifunktionsgehäuse bis zu 50.000 Euro je nach Aufwand beim Tiefbau.“

Bisher waren die Haushalte und Betriebe in der Regel über Telefon- Kupferkabel angeschlossen. Dieses Kabel verlief von der Vermittlungsstelle der Telekom, meist im Hauptort jeder Gemeinde, oft mehrere Kilometer bis zu einem Kabelverzweiger in der Nähe des Hausanschlusses. Der physikalische Widerstand dieser langen Kupferleitung war dafür verantwortlich, dass die eingespeiste Bandbreite nicht in voller Höhe beim Nutzer ankam.

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Hintergrund:

Durch eigene Investitionen der Telekom und eine Partnerschaft mit dem Landkreis erhalten insgesamt 65.000 Haushalte im Neckar-Odenwald-Kreis bis Ende 2017 Zugang zum schnellen Internet. Dann werden Anschlüsse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zur Verfügung stehen. Und das Ende der Fahnenstange ist längst nicht erreicht. Mit Super-Vectoring kann die Bandbreite bereits in zwei Jahren im Festnetz auf bis zu 250 MBit/s gesteigert werden. In Kombination mit dem Mobilfunk sind mit der Hybrid-Technik in der Spitze dann sogar Bandbreiten bis 550 Mbit/s möglich. Die Übersicht über die Ausbaugebiete ist unter abrufbar.

Die Telekom bietet weitere Infos, Neuigkeiten und Hintergrund über eine eigene WhatsApp- Gruppe zum Projekt an:

www.breitband-nok.de

www.telekom.com/whatsapp/breitbandausbau

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