Zwingenberg: Unterhaltung der Neckarbrücke gesichert

Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Bürgermeister Norman Link unterzeichnen Vereinbarung

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(Foto: Archiv/Hofherr)

(pm) Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und Bürgermeister Norman Link, Zwingenberg, haben am Donnerstag, im Rathaus Zwingenberg, eine Vereinbarung über die Unterhaltung der Neckarbrücke Zwingenberg unterzeichnet. Die Überführung liegt im Zuge der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zwingenberg und Neunkirchen, über die auch der Neckartalradweg führt.

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Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass ein nicht unerheblicher Teil der Kosten für die Erhaltung und laufende Unterhaltung künftig vom Bund übernommen wird. Der Haushalt der Gemeinde wird damit spürbar entlastet.

„Es ist uns sehr wichtig, der Gemeinde Zwingenberg eine verbindliche Zusage für die zukünftigen notwendigen Erhaltungs- und Unterhaltungsarbeiten zu geben. Die Vereinbarung regelt außerdem, dass der von der B 37 kommende Bundesradweg dauerhaft über die Brücke geführt werden kann“, so Regierungspräsidentin Nicolette Kressl.

Bürgermeister Link dankte der Regierungspräsidentin, dass Sie sich der für die Gemeinde Zwingenberg wichtigen Angelegenheit angenommen hat, ebenso wie für die Unterzeichnung der Vereinbarung und lobte das Engagement der Fachleute aus der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Diese hatten sich intensiv mit der komplexen Fragestellung zu der Unterhaltung der Neckarbrücke befasst, um eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden.

Hintergrund: Seit 2011 ersetzt eine einspurige Straßenbrücke die ehemalige kommunale Neckarfähre und stellt die Verkehrsverbindung von der B 37 bei Zwingenberg über die Gemeindeverbindungsstraße nach Neunkirchen sicher. Baulastträger und Eigentümer der Neckarbrücke ist die Gemeinde Zwingenberg. Zwingenberg gehört mit Neckargerach, Waldbrunn und Binau dem Gemeindeverwaltungsverband Neckargerach-Waldbrunn an, der seinen Sitz in Neckargerach hat.

Bereits beim Bau der Brücke in den Jahren 2009-2011 hat sich der Bund mit Mitteln aus dem Bundesradwegeprogramm an den Kosten beteiligt, da auf diese Weise der von Radtouristen stark frequentierte Neckartalradweg unter Mitnutzung der Brücke auf vorhandene Wege auf der Südseite des Neckars geführt werden konnte. Dadurch wurde es möglich, auf einen ansonsten erforderlichen Radweg entlang der B 37 auf dem Abschnitt Zwingenberg – Eberbach zu verzichten.

Informationen zur Neckarbrücke bei Zwingenberg:
– Schrägseilbrücke mit Stahlüberbau
– Bauzeit: Juli 2009 – Juni 2011
– Länge: 215 Meter (37,0 – 121,5 – 56,5)
– Breite: ca. 6,5 Meter, davon Gehweg 1,5 Meter, Fahrbahn 5,0 Meter für Kraftverkehrsfahrzeuge und Radverkehr

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