MdL Peter Hauk besucht Waldbrunn

MdL Peter Hauk in Waldbrunn – Therme, Windkraft, Schulpolitik

Hauk WB

Unser Bild zeigt MdL Peter Hauk (li.) im Foyer der Katzenbuckel-Therme. Bürgermeister Markus Haas (re.) stellt anschließend aktuellen kommunalpolitischen Themen vor. Unterstützt wird er dabei von den Gemeinderäten Heinz-Dieter Ihrig (2.v.li.), Reinhard Kessler (3.v.re.) und Stephan Vogl (2.v.re.) und Hauptamtsleiterin Andrea Friedel-Wäsch. (Foto: M. Hofherr)

Waldbrunn. (pm) „Junge Bürgermeister bringen neue Ideen mit. Man sieht deutlich, dass Bürgermeister Markus Haas Waldbrunn gut tut, “ so der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk im Landtag von Baden-Württemberg bei seinem Antrittsbesuch beim Waldbrunner Bürgermeister Markus Haas.

Zusammen mit den Gemeinderäten Stephan Vogl, Reinhard Kessler und Heinz-Dieter Ihrig stand zunächst die Besichtigung der Katzenbuckel-Therme auf dem Programm, an deren Realisierung Peter Hauk als Fraktionsvorsitzender in Stuttgart einen maßgeblichen Anteil hatte. Haas und die Waldbrunner Verantwortlichen zeigten sich hoch erfreut, dass die Therme von der Bevölkerung hervorragend angenommen werde. Befürchtungen, dass durch das neue Bad in Sinsheim eine Konkurrenzsituation entstehen könnte, hätten sich nicht bestätigt. Vor allem vom Außenbecken war Peter Hauk angetan. „Die Therme ist zweifellos eine „Perle des Odenwalds“, so der Fraktionsvorsitzende.




Bei den anschießenden Gesprächen im Waldbrunner Rathaus wurde deutlich, dass nach wie vor das Thema Windkraft das bestimmende Thema ist. Wichtigstes Anliegen von Bürgermeister Haas sei es hier, einen möglichen Wildwuchs von Windrädern, eine sogenannte „Verspargelung“, in Waldbrunn zu verhindern. Aus diesem Grund weise man Vorzugsflächen aus, die nun voraussichtlich zum Bau von zehn Windrädern im Markgrafenwald führen werden. Zu den in den letzten Wochen vermehrt eingehenden Bürgerbriefen zum diesem Thema meinte Haas: „Es ist richtig und gut so, dass sich die Bürger bei uns melden. Nur wer sich rührt, kann auch gehört werden.“

Gleichzeitig stellte Haas heraus, dass Windkraft keineswegs das einzig aktuelle Thema in Waldbrunn sei. So bewerbe man sich bei der „alla hopp“-Aktion der Dietmar-Hopp-Stiftung, bei der generationenübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlagen gefördert werden. Auch die Schulentwicklung sei ein kommendes Thema in Waldbrunn. Hauk erörterte dazu das Schulkonzept der CDU-Fraktion. Ziel dessen sei es, dass die Schulen vor Ort in den Gemeinden blieben. Realschulen sollen demnach künftig zugleich einen Hauptschulzug anbieten. Zudem sind die Klassen fünf und sechs als Orientierungsstufe angelegt, nach der sich Eltern und Schüler für den Haupt-oder Realschulzug entscheiden. Die Züge blieben durchlässig, so dass halbjährlich ein Wechsel vom Hauptschulzug zum Realschulzug oder umgekehrt möglich sei. Zugleich forderte Hauk, dass man bei der Schulentwicklung im ländlichen Raum nicht nur stur von Zahlen und Sollgrößen ausgehen dürfte.

„Unsere Schulen im ländlichen Raum sind die mit Abstand am besten funktionierenden. Falls die vorgegebenen Schülerzahlen nicht erreicht werden können, muss es dann auch das eine oder andere Mal eine begründete Ausnahme geben können. Ich war früher in einem Leistungskurs mit gerade einmal sieben Schülern. Damals hat man sich das geleistet. Wir sollten uns auch heute gut überlegen, was uns im reichen Baden-Württemberg die Bildung unserer Kinder wert ist,“ so Peter Hauk abschließend.

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