MdB Horb mitten im Hammelsprung

Berlin. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Margaret Horb aus dem Neckar-Odenwald-Kreis war als eine der ersten zur Stelle, als die Bundestagsabgeordneten am Mittwochnachmittag zum Hammelsprung gerufen wurden.

Margaret Horb: „Ich war gerade in einem Fachgespräch zum Thema ‚Kampf gegen Kinderpornographie – Gesetze auf dem Prüfstand‘, als mich gegen 15.30 Uhr die Nachricht meines Büros erreichte, dass ich sofort ins Plenum müsse.“




Die Fraktion Die Linke hatte während der laufenden Sitzung überraschend beantragt, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ins Plenum zu zitieren. Bei der Abstimmung per Handzeichen konnte das Präsidium die Mehrheitsverhältnisse für diesen Antrag nicht zweifelsfrei feststellen. Deshalb war ein sogenannter „Hammelsprung“ erforderlich. Bei diesem Abstimmungsverfahren verlassen die Abgeordneten den Plenarsaal und betreten ihn nacheinander wieder durch eine von drei Türen, die jeweils für Ja, Nein oder Enthaltung stehen.

Als Schriftführerin des Deutschen Bundestages war die CDU-Bundestagsabgeordnete Margaret Horb mitten im Geschehen: „Ich stand zum Auszählen an der NEIN-Tür und es gingen sozusagen 350 Kollegen durch meine Hände.“ Somit hatte sie als eine der ersten das Ergebnis, denn mit 350 Nein- zu 77 Ja-Stimmen votierten die zur Abstimmung gerufenen Abgeordneten schließlich mehrheitlich gegen ein Herbeizitieren Gabriels.

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