Fünf Jahre Seckacher Fahrdienst

Andere Kommunen nehmen sich ein Beispiel

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(Foto: Liane Merkle)

Seckach. (lm) Zum Erfolgsmodell in jeder Beziehung hat sich in den letzten fünf Jahren der Seckacher Fahrdienst aus dem Arbeitskreis Soziales Netzwerk entwickelt. Dies machte die Jahresversammlung der Ehrenamtlichen im Großen Saal des Rathauses deutlich.

Eingangs ihres umfangreichen Berichts dankte Fahrdienstleiterin Maxi-Monika Thürl allen inzwischen 33 Fahrerinnen und Fahrern sowie den beiden Begleitpersonen, die sich zum Wohle ihrer nicht mehr mobilen Mitbürger so selbstlos einsetzen. Ein besonderer Dank galt auch Elfriede Reichert, die so unkompliziert eingesprungen sei, als gleiche beide Kolleginnen der Fahrdienstzentrale für längere Zeit krankheitsbedingt ausfielen. Danach machte Maxi Thürl den vielschichtigen Erfolg publik, der sich zum einen darin zeige, dass man inzwischen sogar auf der Homepage der Evangelischen Kirche Baden unter www.seriorenbildung-baden.de sowie in einem Artikel der Dezember-Ausgabe von AWO Profil vorgestellt werde. Des Weiteren habe sich in Osterburken nach der Präsentation durch Maximiliane Brenneis ein Fahrdienst nach Seckacher Muster gegründet, und Rosenberg folge diesem Beispiel derzeit ebenfalls nachdem Maxi Thürl dort das Procedere erläutert hatte.




Nachdem man 2013 fünf Anfragen zur Organisation aus anderen Gemeinden erhalten hatte, seien es 2014 bis jetzt schon vier. Weiter gestiegen sei auch die Zahl der getätigten Fahrten zu Physiotherapie, Arzt, Besuchen in Alten- oder Pflegeheimen, aber auch zu Besorgungen usw. auf mittlerweile 349 im vergangenen Jahr, und zwar überwiegend nach Seckach, aber auch nach Osterburken, Buchen, Bödigheim, Auerbach und Mosbach.

Hervorragende Resonanz – so die Fahrdienstleiterin weiter in ihren Ausführungen – habe man auch beim großen Seckacher Straßenfest mit Infotafel, Blumengieß-Gewinnspiel und dem Angebot von Eine-Welt-Artikeln erfahren können. Weiter sei der Fahrdienst zusammen mit dem Arbeitskreis Soziales Netzwerk beim Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde und beim Nikolausfest des Gesangvereins beteiligt gewesen. Ihr Bedauern sprach Maxi Thürl über die Schwierigkeiten mit dem Mobilfunknetz des Fahrdienst-Handys aus, das meist entweder gar nicht oder sehr schwankend funktioniere, wenn man im Moment auch mal wieder „online“ sei. Sie bat die Anrufer in diesem Zusammenhang um etwas Geduld und darum, bei schlechter Verbindung auf jeden Fall eine Nachricht zu hinterlassen. Die wechselnden Damen der Fahrdienstzentrale seien überaus verlässlich, was man von dem Handynetz leider nicht versprechen könne.

Zur Organisation der verschiedenen Veranstaltungen sowie zur Behebung der genannten Probleme hat sich der Fahrdienstkreis, bestehend aus Maxi Brenneis, Rita Depta, Margot Eberle, Kerstin Frank, Helga Geisler, Josef Kowatschitsch, Elfriede Reichert, Elfriede Trenkle und Maxi-Monika Thürl, viermal getroffen.

Bevor Maximiliane Brenneis den Erfahrungsaustausch der anwesenden Fahrerinnen und Fahrer leitete, dem wichtige Anregungen für die Organisation zu entnehmen waren, wurden Wolfgang Bonin, Astrid Großkinsky, Bernhard Heilig, Magdalena Köpfle, Norbert Richter und Ludwig Schönit offiziell neu im Fahrerteam willkommen geheißen und allen Anwesenden mit einen Blumenpräsent, kreativ gestaltet von Elfriede Trenkle, gedankt.

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