Manchmal muss es eben Luxus sein

Symbolbild - Tourismus
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Luxus ist ein recht dehnbarer Begriff. So braucht der eine Villa, Yacht, Edelkarosse und Schmuck zum Glücklichsein, während für den anderen ein freies Wochenende schon der reinste Luxus ist. Egal wie bescheiden man prinzipiell in seinem Leben ist, manchmal darf es ruhig ein wenig Luxus sein. Denn Luxus, das lehrt die moderne Philosophie, ist mehr als Protz und Angeberei.

Idealer Ausgangspunkt für Urlaub erster Klasse

So kann ein Urlaub in luxuriösem Ambiente Erholung für Körper und Seele sein. Ein Urlaub in einem Ferienhaus mit Pool in Baden-Württemberg ist Urlaub erster Klasse. Landschaft und Kultur laden zu erlebnisreichen Ferientagen ein, an denen man am Abend in eine Umgebung zurückkehren kann, die so luxuriös ausgestattet ist, wie man sich das schon immer erträumt hat. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie das Heidelberger Schloss, die Burg Hohenzollern oder Schloss Lichtenstein begeistert das drittgrößte Bundesland Deutschlands mit einer unvergleichlichen Landschaft zwischen Kurpfalz und Bodensee. Der Nationalpark Schwarzwald, die Blumeninsel Mainau oder die Triberger Wasserfälle laden zu ausgedehnten Wanderungen und unvergesslichen Naturerlebnissen ein. Ein exklusives Ferienhaus ist der ideale Ausgangspunkt für einen Abenteuer-Erholungsurlaub für die ganze Familie. Mit Angeberei oder Protz hat das gar nichts zu tun.

Verlangen nach Status und Anerkennung

In der Gesellschaft wird Luxus gerne mit Begriffen wie Reichtum, Statussymbolen und teuren Marken gleichgesetzt. Demnach ist Luxus etwas, was man eigentlich nicht braucht, mit dem man sich aber besser, wichtiger und bedeutender fühlt. Deshalb ist der Mensch für Luxus sehr empfänglich. Schließlich streben wir alle nach Anerkennung und Status, nach Abgrenzung vom Gewöhnlichen. Der Sozialpsychologe Adam Galinsky, der seit Jahren zum Thema Luxus forscht, hat in seinen Untersuchungen festgestellt, dass Menschen sich vorzugsweise mit Luxusgütern umgeben, um ihren Drang nach sozialer Anerkennung und Status zu befriedigen. Je größer das Verlangen nach Anerkennung, umso mehr Luxus muss es sein. Forscher haben in einer Versuchsreihe herausgefunden, dass Menschen, die glauben ihren Status aufwerten zu müssen, dazu bereit sind, deutlich mehr für ein Luxusgut auszugeben als es eigentlich wert ist. Dieses Streben nach Anerkennung durch Luxus macht den Menschen anfällig für irrationales Verhalten, das nicht selten auch in einem finanziellen Desaster endet.

Luxus als Gefühl von Freiheit

Der Philosoph Lambert Wiesing hingegen wendet sich gegen die Behauptung, Luxus sei nur der „Besitz zum Zwecke des Prestigegewinns“. Er beschreibt das Verlangen nach Luxus als das Gefühl, frei zu sein gegenüber den Zwängen der Vernunft, so wie Friedrich Schiller es gemeint hat. Als Beispiel verweist er auf den Sammler von Schallplatten, der die Musik jederzeit billiger und besser bekommen könnte, trotzdem einen enormen Aufwand betreibt, um Schallplatten in seinen Besitz zu bekommen. Der Sammler handelt unvernünftig, erlebt den Besitz der Platte dann aber als wahren Luxus. In seinem Buch „Luxus“ erklärt Wiesing, dass wir mit Luxus gegen die Herrschaft der Effizienz aufbegehren. Für seine Untersuchungen zum Thema Luxus wurde er 2018 mit dem Thüringer Forscherpreis ausgezeichnet.

Ob Luxus nun Angeberei oder das Gefühl von Freiheit symbolisiert, mag jeder für sich selbst entscheiden. Klar ist auf jeden Fall: Luxus tut gut. Es muss ja nicht die große Segelyacht sein, aber gegen den ein oder anderen Aufenthalt in einem luxuriösen Ferienhaus gibt es nichts einzuwenden.

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