Großes Engagement in Zeiten der Pandemie

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(Foto: pm)

Vom Kreisimpfzentrum bis zu den Impfstützpunkten

Buchen.  (pm) Seit dem 01. Dezember 2021 bis zur Schließung der beiden Impfstützpunkte (ISP) in Bödigheim und Fahrenbach am 31. März 2022 war das DRK in Sachen Corona-Pandemie erneut mit vielen Helfern im Einsatz.

Insgesamt haben die Ehrenamtlichen aus beiden DRK Kreisverbänden im Neckar-Odenwald-Kreis über 1.870 Einsatzstunden geleistet. Ein Großteil der Helfenden war zuvor bereits über neun Monate lang von Januar 2021 bis September 2021 im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Neckar-Odenwald-Kreises in Mosbach tätig. Über 60 ehrenamtlich Engagierte haben es über die Impfkampagne des Landkreises hinweg zudem möglich gemacht, dass während des Aufenthaltes/Impfens ein Sanitätsdienst zur Verfügung stand.

Ebenso wurden auch administrative Aufgaben in den Impfzentren unterstützt. Dafür bedankt sich Buchens Kreisverbandspräsident Roland Burger: „Die (Frei)Zeit-Spenden und das hohe Engagement der vielen Rotkreuz-Aktiven waren ein wichtiger Beitrag, um die medizinische Erstversorgung bei Impfreaktionen und anderen Notfällen vor Ort zu garantieren.“

An 203 Tagen waren die Freiwilligen für die Überwachung und Betreuung der frisch Geimpften im KIZ im Einsatz, die Impfstützpunkte wurden an 94 Tagen betreut. Glücklicherweise verliefen die allermeisten Impfungen (KIZ: 92.000) ohne besondere Vorkommnisse. Die Betreuung und Versorgung durch DRK-Freiwillige, in besonderen Fällen mussten auch Liegend-Zuimpfende betreut werden, gab den Betroffenen ein Gefühl der Sicherheit und schweißte auch das Helferteam zusammen.

Der DRK Kreisverband Buchen, unter Federführung von Claudia Fieger-Molzer, übernahm die Koordination der Ehrenamtlichen aus dem gesamten Neckar-Odenwald-Kreis. Die Helfereinteilung stellte schon hin und wieder eine Herausforderung dar. Die Sanitätsdienstschichten mussten flexibel an die Gegebenheiten angepasst werden, zum Beispiel an die Anzahl der Impfwilligen, den verfügbaren Impfstoff, betriebene Impfstraßen etc.

Zudem leisteten die meisten Ehrenamtlichen die Dienste neben ihrer beruflichen Tätigkeit. Auf die Frage wie das alles zu stemmen war, antwortete der Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Buchen, Steffen Horvath: „Es ist nicht ganz einfach personelle Ressourcen zu bündeln und doch sind wir genau hierfür ausgerüstet. Das Rote Kreuz hat seine Fähigkeiten und Stärken wie immer in Krisensituationen auch während der Corona-Pandemie unter Beweis gestellt.“

Vier ehrenamtliche Rotkreuzler teilten sich im KIZ pro Tag zwei Schichten über die komplette Öffnungszeit von durchschnittlich 7 bis 22 Uhr. An manchen Tagen fielen sogar Überstunden an, da außerplanmäßig bis 24 Uhr geimpft wurde. Insgesamt kamen 4.715 geleistete Stunden zusammen. Dies entspricht umgerechnet rund 600 Arbeitstagen. In den Impfstützpunkten waren jeweils eine Schicht mit zwei Helfenden zu besetzen.

Die Sanitätsdienste beim KIZ und den ISP waren nur zwei der vielen Einsatzstellen seit Beginn der Pandemie. Begonnen hatte das Engagement der Helfer Anfang 2020 mit der Besetzung von Sichtungsstellen an den Neckar-Odenwald-Kliniken, der Koordination von Hilfsangeboten und Hilfegesuchen einer eigens eingerichteten Hilfehotline, der Unterstützung des Pflegepersonals in mehreren von Personalausfällen betroffenen Pflegeheimen und dem Betrieb diverser Teststellen im Altkreis.

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