„Alles richtig gemacht!“

(Foto: Liane Merkle)
Mudau.  (lm)  Erinnerungen an die eigene Schulzeit waren praktisch vorprogrammiert, als sich die Mitglieder und die Vorstandschaft des Fördervereins der Grundschule Mudau in einem der Klassenzimmer zusammen mit Rektor Jochen Schäfer, Bürgermeisterstellvertreter Markus Hohn und Ortsvorsteher Walter Thier zur anstehenden Jahreshauptversammlung trafen.

Und am schönsten war für alle die echte Präsenz im Klassenzimmer. Denn wie 1. Vorsitzender Gerhard Engelhardt sehr richtig betonte, waren die beiden letzten Jahre sehr schleppend verlaufen. „Alle sind vorsichtiger geworden“, und man hatte über 90 Prozent aller Probleme telefonisch oder online geklärt.

Eine einzige Vorstandssitzung im November fand in Präsenz statt und glücklicherweise hatte man auch die letzte Jahreshauptversammlung mit den Wahlen im Juli 2019 noch fast „normal“ abwickeln können.

Der Schulbetrieb selbst war leider nicht optimal, sondern wie fast alle Aktivitäten coronabedingt auf Sparflamme gelaufen. Doch habe es eine Ausnahme gegeben, denn das Highlight der Fördervereins-Aktionen – wie die Obstsammelaktion mit anschließender Mosterei genannt wird – konnte, wenn auch in abgespeckter Form, stattfinden.

Im Zuge der Schul-Digitalisierung habe sich der Förderverein den Vorstellungen des Lehrerkollegiums angeschlossen, und passend zur neuen Aufbewahrungs- und Ladebox, die bereits mit 12 iPads bestückt ist, noch vier weitere Tabletts der gleichen Marke – Gesamtkosten rd. 2.500 Euro – angeschafft, die man im Rahmen dieser Mitgliederversammlung übergab.

Zwei wichtige Gedanken beschäftigten Engelhardt als ehemaligen Lehrer besonders. So sei seiner Meinung nach eine Neugestaltung des Schulhofs notwendig, der sich in der bestehenden Art seit 1973 unverändert präsentiert und außerdem würde er sich wünschen, dass für die Bildung mindestens genau so viel Geld ausgegeben wird, wie für die Umwelt.

Erfreut zeigte er sich über die Tatsache, dass der Förderverein aktuell von ansehnlichen 113 Mitgliedern getragen wird und sein besonderes Lob ging an seine Vorstandsmitglieder für den guten Zusammenhalt und die kooperative Zusammenarbeit. Er wünschte sich für die Zukunft weiter wohlgesonnene Spender und so angenehme Vereinsfunktionäre.

Christoph Müller ging in seiner Funktion als Schriftführer noch näher auf die einzelnen Aktivitäten ein und schwärmte wie sein Vorredner von der Begeisterung der Kinder am Obstsammeltag.

Ebenso begeistert äußerte er sich über die neuen interaktiven Schultafeln, die Rektor Schäfer detailliert erläuterte und demonstrierte, denn mit Hilfe dieser Tafeln, die unglaublich vielseitig nutzbar sind und u.a. wie die Tabletts der Kinder mit Touchscreen funktionieren – nur eben an der Wand, ist der EDV-Unterricht so anschaulich wie nur möglich.

Jochen Schäfer bestätigte auch, dass Corona in den letzten beiden Jahren das alles bestimmende Thema gewesen sei, und obwohl man als Institution bis zu schlimmen Ausfällen zwischen Fastnacht und Ostern dieses Jahres gut durch die Pandemie gekommen sei, hätten die Kinder doch einigen Nachholbedarf an guten Aktionen verdient. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Sein Dank umfasste alles, was der Förderverein bisher auf die Beine gestellt hat, aktuell freute er sich besonders über die vier Tabletts, weil damit der vorhandene einsatzfähige Bestand zumindest eine Klasse abdeckt. Für weitere Aktionen sprach er den Wunsch vieler Schüler an, die sich für das Austoben auf dem Schulhof noch mehr Racer wünschen.

Der positive Kassenbericht von Schatzmeisterin Manuela Galm ließ zu diesem Thema hoffen. Die Kassenprüfer Marc Mechler und Heidi Rögner bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, worauf die Entlastung seitens der Mitglieder für Kasse und Vorstandschaft einstimmig ausfiel.

In ihren Grußworten lobten Bürgermeisterstellvertreter und Ortsvorsteher den sehr aktiven und umsichtigen Förderverein mit den Worten: „Alles richtig gemacht“.

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