Dritter Halloween-Distanzritt in Folge

Drei Distanzen standen zur Wahl – Welsh-Pony bewältigt die 82km-Strecke

(ra) Am Samstag vor Halloween wurde der diesjährige Distanzritt in Rothenberg zum dritten Mal von den Familien Kirchner, Müller und Sicolina Schmidt nach den Statuten des Verbands Deutscher Distanzreiter durchgeführt.
Die landschaftlich reizvollen Strecken durch den Odenwald waren vorbildlich markiert, Reiter und Pferde wurden bestens betreut.

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Beim 25 km Distanzritt gingen 22 Teilnehmer an den Start. Es siegten, wie bereits im Vorjahr, Petra Fried und Melanie Jöst vom RFVO Beerfelden. Sie waren nach 2 h 13 min im Ziel und gewannen damit in der höchsten Leistungsklasse, Kl. 1! Mit Josephine Schmidt und Miryam Kirchner kamen 20 min später zwei weitere Beerfelder Reiterinnen als drittbestes Startertrio über die Ziellinie zusammen mit Lana Ludwig aus Neckargemünd. Mara Schwarz aus Waldbrunn beendete diese Stecke in der drittbesten Zeit.
An der 40 km Distanz nahmen 12 Starter teil, die teilweise weit angereist waren. Es siegte Michael Hofmann aus Bürstadt, vor Christine Kutscher aus Gießen. Sandra Hallstein aus Etzean kam mit der drittschnellsten Zeit durchs Ziel zusammen mit Kirsten Gräf aus Bürstadt und Jessica Stiel aus Darmstadt.
Beim 82 km Distanzritt waren es sieben Teilnehmer, zwei davon aus den Niederlanden.

Silke Hensel aus Mossautal hatte mit ihrem Araber nach sagenhaften 6 h 19 min die beeindruckende Distanz von 82 km bewältigt zusammen mit Marvin Nonnemacher aus Schotten und Sabine Sauer aus Kleinwallstadt. Alle drei starten international bei Distanzritten.

Jarmila Lakeman und Bo van Aart aus den Niederlanden kamen als zweitschnellstes Paar ans Ziel. Das dritte Starterpaar, Katharina Kohlmann aus Hohenroth und Sandra Steppat beendeten die Distanz frühzeitig bei 67 km.
Sensation des Distanzrittes war Ines Müller-Millgramm aus Willebadessen in Norddeutschland, die mit ihrem Welsh-A-Pony im Renn-Sulky die 82 km Distanz nach 8 h 15 min erfolgreich beendet hatte.

Unterstützt wurden die Veranstalter von weiteren Beerfelder Vereinsmitgliedern: Julia und Andreas Spilger, Gerhard Ihrig, Isabelle Fried und Nina Ruf waren trotz Kälte und heftigem Wind als unermüdliche Helfer im Einsatz. Auch die einzige Turnier-Westernreiterin des Beerfelder Reitvereins, Marie Claire Schmidt, war mit dabei. Marie hatte sich durch eine gelungene Turniersaison 2016 im Western Pleasure für die amerikanischen Junioren-Westernreitmeisterschaften im Juli diesen Jahres in den USA qualifiziert. Für diese Meisterschaft werden gemäß eines Punktesystems die 50 besten Westernreiter im Alter von 16 bis 21 Jahren aus Mexiko, den USA, Kanada und Alaska nominiert. Marie war eine davon. Aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung ihres Pferdes Coups Indy Zip im Frühjahr hatte sie nicht starten können. Diese ist jetzt jedoch ausgeheilt und die frisch gebackene Abiturientin wird im Frühjahr 2018 wieder für Beerfelden auf Erfolgskurs gehen.

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