VdK Neckar-Odenwald ehrt Mitglieder

Unser Bild zeigt von links: Bürgermeister Jens Wittmann, Hubert Kusche, Hedwig Dollinger, Kreisvorsitzender Wolfram Reichert, Bezirksverbandsgeschäftsführer Ronny Hübsch und den stellvertretenden Kreisvorsitzender Jürgen Lenz. (Foto: Liane Merkle)

Fahrenbach. (lm) Im Rückblick stellten die Grußwortredner beim VdK-Kreisverbandstag im Fahrenbacher Bürgerzentrum die rhetorische Frage „Ist der VdK heute überhaupt noch notwendig?“, um festzustellen: „Wir brauchen den VdK als größten Sozialverband Deutschlands heute mehr denn je!“

Bürgermeister Jens Wittmann, selbst in zahlreichen sozialen Ausschüssen aktiv, kannte die angesprochenen Probleme. Bei seiner Vorstellung der Gemeinde Fahrenbach mit ihrer hervorragenden Infrastruktur wurde deutlich, dass hier aus diesem Grund die Realisierung von Barrierefreiheit bereits weit vorangeschritten ist.

Doch zunächst eröffnete Wolfram Reichert als Kreisvorsitzender den Kreisverbandstag und freute sich neben den bereits genannten Ehrengästen auch diverse Ehrenmitglieder, Ronny Hübsch als Bezirksverbandsgeschäftsführer sowie die Kreisvorsitzenden Reinhold Gsell (Bruchsal), Rainer Schlipper (Heidelberg) und Ronald Schmidt (Karlsruhe) begrüßen zu können.

Nach der Würdigung der im Berichtsjahr verstorbenen Mitglieder durch die Kreisfrauenvertreterin Marion Kirchgessner ging Reichert auf das stete Wachstum des VdK ein. Dem Kreisverband Neckar-Odenwald gehören inzwischen knapp 8.000 Mitglieder an. Als wichtige Bausteine des Kreisverbands nannte er die engagierte ehrenamtliche Arbeit der Ortsvereine und der Sekretärinnen Simone Scheuermann und Silke Eiermann sowie die kompetente Arbeit der Sozialreferenten Marcel Hofmann und Dirk Wenz bevor er auf die wichtigsten Ereignisse der letzten vier Jahre einging, die nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen großer Veränderungen im Kreisvorstand beachtliche Herausforderungen darstellten.

Aus gesundheitlichen Gründen schieden der 1. Vorsitzende, ein Beisitzer, die Schriftführerin und der Vorstandssprecher aus. Kommissarisch wurden 2022 Wolfram Reichert zum 1. Vorsitzenden, Jürgen Lenz zum Stellvertreter und Jörg Zimmermann zum Schriftführer gewählt.

Eine Veranstaltung des Kreisverbands, die nach Corona wieder auflebte, war die Kreisfrauenvertreterinnen-Konferenz in Hettingen zu den Themen Alter, Pflege, altersgerechtes Wohnen. Vielfach würden pflegende Angehörige von der Politik alleingelassen.

Mit Unterstützung des Bezirksverbands Nordbaden habe man die Kreisgeschäftsstelle sinnvoll umbauen können, um neben dem normalen Geschäftsstellenablauf auch kleinere Schulungen durchführen zu können. Mit einem Dank an alle Kollegen und Kolleginnen im Kreisverband und in den Ortsverbänden für das überdurchschnittliche ehrenamtliche Wirken und die tolle Zusammenarbeit verwies Wolfram Reichert auf den ausliegenden ausführlichen Schriftführerbericht.

Ebenso ausführlich war dort auch der Kassenbericht des Kreisverbandskassiers Erich Schillig aufgeführt, den dieser auch persönlich vorstellte. Die Revisoren Patrik Kirchgessner und Hilda Lauer bescheinigten ihm eine einwandfreie und akribisch geführte Kasse, worauf auf Antrag von Bezirksverbandsgeschäftsführer Ronny Hübsch die gesamten Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.

Bei den Neuwahlen zur gesamten Vorstandschaft wurde Vorsitzender Wolfram Reichert (Fahrenbach), Stellvertreter Jürgen Lenz (Billigheim), Kassier Erich Schilling (Mosbach), Schriftführer Jörg Zimmermann (Adelsheim), Frauenvertreterin Marion Kirchgessner (Hettingen), Beisitzer Ulrike Landeck (Schloßau), Michael Putz (Ravenstein), Franz Brenneis (Mudau), Leo-Sophie Kirchgessner (Hettingen), Obmann Rentner Klaus Veith (Neckargerach-Zwingenberg) Obmann Schwerbehinderte Jürgen Lenz, Revisoren Patrik Kirchgessner und Günter Russ, Delegierte Jürgen Lenz und Franz Brenneis, Ersatz-Delegierte Marion und Lea-Sophie Kirchgessner einstimmig gewählt.

Marcel Hofmann, einer der Sozialreferenten des VdK Neckar-Odenwald, ließ die Versammlung wissen, dass man jährlich durchschnittlich 23 Gerichtsverfahren gegen das Landratsamt führe. Er erläuterte auch die unvermeidliche Zukunft der E-Akte, dass nicht alle Widerspruchsverfahren positiv verlaufen könnten, was man in Vorgesprächen aber schon weitgehend klären könne.

Dann war es Wolfram Reichert eine besondere Freude, Vorstandskollegen zu würdigen, die die Arbeit im Kreisverband über lange Jahre mitgestaltet hatten und verabschiedet wurden.

So erhielt Hilda Lauer für 24 Jahre Revisorentätigkeit im Kreisverband die Goldene Verdienstnadel des Landesverbandes, die silberne Ehrennadel des Kreisverbandes und die Ernennung zum Ehrenmitglied des VdK-Kreisverbands Neckar-Odenwald. Hedwig Dollinger hatte die beiden ersten Würdigungen bereits 2022 erhalten und wurde nun für insgesamt 16 Jahre als Beisitzerin im Kreisverband mit der Ehrenmitgliedschaft im Kreisverband gewürdigt.

Ehrenmitglied Hubert Kusche erhielt für 14 Jahre im Amt des Beisitzers die silberne Ehrennadel des VdK-Kreisverbands Neckar-Odenwald. Den würdigen musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestalteten Kurt Brand, Steffi und Lena Hügel als Saxophon-Trio des Musikvereins Fahrenbach.

 

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