Begabung als Chance der Vielfalt

Zahlreiche Gäste waren zur Eröffnung der Praxis für Begabungsförderung gekommen. Martina Schuster zusammen mit den Leiterinnen der Hector-II-Kinderakademie, Veronika Köpfle und Margit Huth, sowie Bürgermeister Klaus Gramlich. (Foto: privat)

Praxiseröffnung in Adelsheim

(pm) Zur Eröffnungsfeier der „Praxis für Begabungsförderung“ waren dieser Tage zahlreiche Gäste nach Adelsheim gekommen. Mit dieser in der Region einmaligen Einrichtung bietet Martina Schuster als zertifizierte „Fachkraft für Begabungsförderung (ECHA-Zertifikat)“ begabten Kindern im Krippen-, Kindergarten- und Grundschulalter über den besonderen Einsatz der Montessori-Pädagogik die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Stärken weiterzuentwickeln und sich in besonderem Maße zu entfalten.

Nach ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin, dem Erwerb des Montessori-Diploms und mehreren Jahren beruflicher Praxis kam Martina Schuster über ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Dozentin an der Hector-II-Kinderakademie im Fachbereich Mathematik/Naturwissenschaft immer mehr mit dem Thema der Förderung von besonders begabten Kindern in Berührung. Über das „Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF)“ an der Wilhelms-Universität in Münster qualifizierte sie sich weiter und fand so den Weg in die Selbständigkeit. Mit der neueröffneten Praxis in Adelsheim will sie versuchen, den „Durst nach Wissen und Entwicklung“, den gerade besonders begabte Kinder verspüren, zu stillen und diesen neben der Bildung in der Schule ein besonderes Zusatzangebot zur unterbreiten.

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Nach der Begrüßung der Gäste stellte Martina Schuster das Angebot ihrer Praxis vor. Dabei verdeutlichte sie die Wichtigkeit von Bildung für (Hoch)begabte Kinder. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Bildung die Lösung, die Aufforderung, die Spiegelung für viele Begabungen ist. Tagtäglich kann ich sehen, dass die Kinder konzentriert auf ein Material ihre innere Ruhe finden und in der von Maria Montessori beschriebenen „Polarisation der Aufmerksamkeit“ vollkommen aufgehen. Die Kinder lassen sich durch Fehlschläge nicht entmutigen und nutzen dadurch die Möglichkeit immer höhere Erkenntnisse zu erlangen“, so Martina Schuster über ihre Arbeit.
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Bürgermeister Klaus Gramlich überbrachte die Grüße der Stadt Adelsheim und unterstrich in seiner kurzen Ansprache, wie wichtig es in der heutigen Zeit sei, junge Menschen in deren Leistungsfähigkeit und Begabung zu fördern. Frau Schuster habe diesen Bedarf erkannt und mit der Eröffnung der Praxis „Begabungen fördern“ ein Angebot geschaffen, das es so selbst in den Ballungsräumen nicht gibt.

Rektorin Veronika Köpfle, Geschäftsführerin der Hector-II-Kinderakademie an der Martin-von-Adelsheim-Schule, überbrachte zusammen mit Konrektorin Margit Huth die Grüße dieser regional tätigen Begabten-Bildungseinrichtung. Sie gab zu verstehen, dass sie schon vor einiger Zeit gemerkt habe, wie sehr Martina Schuster die Begabungsförderung am Herzen liege. Deren Hector-Kurse seien sehr stark nachgefragt und die Kinder gingen mit großer Freude darin auf. Schulleiterin Köpfle schloss ihre Rede mit einem Zitat von Maria Montessori: „Wir müssen uns darauf einstellen, die verborgenen Wunder im Kinde zu sehen und ihm zu helfen, sie zu entfalten!“

Nach dem offiziellen Teil stießen die Gäste mit einem Glas Sekt auf die Praxiseröffnung an. Jeder Gast hatte die Möglichkeit, die Praxisräumlichkeiten zu besichtigen. Inhaberin Martina Schuster erläuterte dabei mehrere Montessori Materialen aus den Bereichen Mathematik, Erdkunde, Geschichte, Sprache und Biologie.

Infos im Internet:

www.begabungen-foerdern.de

© www.NOKZEIT.de


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