Herren von Dürn verkaufen Mudau

Unser Bild zeigt von links: Horst Schork, Hans Slama, BM Dr. Rippberger, OV Siegfried Buchelt bei der Übergabe von Urkunde und Übersetzung. (Foto: Liane Merkle)
Mudau. (lm) Im Hinblick auf die 750 Jahr-Feiern von Mudau, Donebach, Mörschenhardt und Schloßau in zwei Jahren hat sich der Heimat- und Verkehrsverein Mudau mit seinem 1. Vorsitzenden Hans Slama an der Spitze die Mühe gemacht, die Urkunde der Ersterwähnung im Staatarchiv Würzburg herauszusuchen, auf wertvolles Originalpapier kopieren und durch Franz Landmann aus Amorbach ins Deutsche übersetzen zu lassen, um das seltene Stück im Rahmen der Jahreshauptversammlung an Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger übergeben zu können. Genauer handelt es sich um die Urkunde der Ersterwähnung der Orte Kirchzell, Buch, Preunschen, Donebach, Mörschenhardt, Schloßau, Mudau und Burg Wildenberg mit dem Neuhof am 19. Mai 1271.

In der Urkunde bezeugen Ulrich von Dürn und seine Gemahlin Adelheid, dass die Burg Wildenberg verkauft haben. Dazu gehörten laut Urkunde auch die Dörfern Kirchzell, Buch, Preunschen, Donebach, Mörschenhardt, Schlossau und Mudau, mit den Wäldern Wiesen, Wiesen, Feldern, Gewässern und Flussläufen, Mühlen, Gerichtsbarkeiten und allen Besitzungen. Außerdem übernehmen Ulrich und Adelheid von Dürn die volle Bürgschaft falls diese Verkäufe mit irgendeiner Hypothek belastet sind.

Zeugen dafür waren Dekan Simon, der Gelehrte Adelvolk, Eberwein, Probst von Pinguens, Kanoniker der Hauptkirche, Walther, Dekan der Kirche des Heiligen Stephan in Mainz, Reinhard von Hagenau, Götz, Erzdiakon von Aschaffenburg, Marschall Philipp von Frauenstein, Billung von Ingelheim, Friedrich, Wipert und Boppo, Mönche aus Amorbach.

Hans Slama zeigte sich abschließend der Übergabe neugierig auf die Gestaltung der Feierlichkeiten zum 750. Jubiläum der Ersterwähnung und hoffte auf ein Gemeinschaftsprojekt der genannten Mudauer Ortsteile.

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